Samstag, 18. Januar 2014




Meine Rezension zu Judith Arendts Unschuldslamm


Inhalt:

Ruth Holländer kann sich nicht beklagen:
Die Scheidung ist durch, der Sohn aus dem Haus, und die 16-jährige Tochter pubertiert fast nicht mehr. Auch Ruths französisches Bistro läuft erfreulich gut. Aber dann kommt ein Bescheid vom Amtsgericht: Zu ihrem Entsetzen wird Ruth zur Schöffin berufen. Sie muss in einem Mordfall beisitzen. Schon bald hegt sie Zweifel an der Schuld des Hauptangeklagten: Hat der junge Mann wirklich seine Schwester getötet? Ruth beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Und schon nach den ersten Fragen im Umfeld des vermeintlichen Mörders wird ihr klar, dass sie mitten im gefährlichsten Abenteuer ihres Lebens gelandet ist ...


Meine Meinung:

Von der ersten Seite an fande ich Ruth sympatisch, ihre offene direkte und auch leicht freche Art hat sie mich gleich in Ihren Bann gezogen.In ihren Leben hat sie fast alles erreicht. Bis der Brief vom Gericht kommt der sie als Schöffin für die nächsten 5 Jahre beruft. Ich konnte sehr gut nachvollziehen das für sie das Amt als Schöffin etwas völlig neues ist und das sie es auch mitnimmt so nah an einen grauenvollen Verbrechen dran zu sein, gerade dann wenn man noch Kinder hat die im selben alter sind. 
Was mir besonders gefiel waren die Rückblenden so das man auch etwas über Derya erfährt. Man findet sie gleich sympatisch, und kann sehr gut nach vollziehen wie sie sich fühlt. Besonderes hat sie mir leid getan als sie Zwangsvereiratet werden soll, und das obwohl sie mit ihren Freund Valentin so glücklich ist. 
Nach und nach merkt man das Ruth in ihre Rolle als Schöffin richtig rein wächst, nach hinweisen sucht und ständig an die Umstände des Verbrechens nachdenkt.
Unschuldslamm handelt von einen schwierigen Thema nämlich Ehrenmord. Ich finde es schwierig über so ein heikles Thema zu schreiben, aber solche Morde geschehen auch hier zu Lande immer wieder. Ich finde die Autorin hat es super hingekriegt darüber zu schreiben. Man bekommt in Unschuldslamm auch einige Eindrücke in eine Kurdische Familie, die schon sehr westlich lebt und es nicht ganz so streng mit ihren Glauben nimmt.

Mein Fazit:

Ein wirklich toller Krimi. Ich habe mit Spannung gelesen, und hier und da musste ich sogar schmunzeln. Trotz des heiklen Themas hat Judith Arendt einen tollen ersten Fall für Ruth geschrieben. Ich kann diesen Krimi nur jeden weiterempfehlen.  Und ich freue mich schon jetzt über Ruths zweiten Fall :-) 

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