Samstag, 8. Februar 2014

Rezension zu Echo von Jan Christophersen

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Titel: Echo
Autor: Jan Christophersen
Verlag: Mare
Seiten: 224
Preis: Gebundene Ausgabe: 18,00
Erscheint: 11.03.2014













Inhalt:

Er ist ein Weggeher, sie eine Zuhausebleiberin, und trotzdem sind sie Freunde: Während einer Klassenfahrt an die polnische Ostsee im Spätsommer 1989 nimmt die Geschichte zwischen Gesa und Tom, dem Gitarristen der Schulband, ihren Anfang, später trennen sich die Wege der beiden und kreuzen sich doch immer wieder. Tom konzentriert sich auf seine Musikerkarriere und reist mit seiner Band um die Welt. Gesa bleibt in Flensburg, gründet eine Familie und ist da, wenn ihr alter Freund zu Besuch kommt. Ihr Gästezimmer im Gartenhaus wird Toms Ankerpunkt, dort hören die beiden zusammen Musik und teilen die alte Nähe. Zwischen Toms seltenen Besuchen sind die Postkarten, die er Gesa von unterwegs schreibt, ihre einzige Verbindung.
Eines Tages steht für Toms Band ein wichtiger Auftritt bevor, der den musikalischen Durchbruch bedeuten könnte. Doch es kommt anders als geplant, und die Freundschaft zwischen Tom und Gesa wird auf eine harte Probe gestellt. Mit großem Einfühlungsvermögen und viel Spannung zwischen den Zeilen entwickelt Jan Christophersen die Geschichte zweier Menschen, die eigentlich Seelenverwandte sind, aber doch nie ganz zueinanderfinden. Gekonnt fängt der Autor das Schwanken zwischen Nähe und Distanz ein; er erzählt von genutzten und ungenutzten Möglichkeiten, von den Grenzen, die zu einer Persönlichkeit gehören, und davon, wie schwer es ist, füreinander da zu sein, ohne den anderen zu verletzen.

Meine Meinung:

Eine Geschichte über eine 15 Jährige Freundschaft, lustig, traurig, fesselnd, nachdenklich so würde ich dieses Buch beschreiben.
Zu Beginn des Buches lernen wir Gesa und Tom kennen im Jahr 1989, beide kennen sich nur flüchtig doch als sie gemeinsam eine Klassenfahrt nach Polen unternehmen lernen sie sich näher kennen, der Beginn einer langjährigen Freundschaft. Tom der Gitarist der Schulband ist von nun an viel mit seiner Band unterwegs, Gesa hingegen hat seit der Klassenfahrt ihren langjährigen Freund Sascha und hat sich häuslich niedergelassen, sie und Sascha haben sogar eine kleine süße Tochter.
Tom schreibt Gesa von seinen Reisen immer wieder Postkarten, die sie mit Faszination liest und aufhebt wie ein Schatz. Es scheint als könnt nichts ihre Freundschaft etwas anhaben doch bei Gesas Hochzeit kommt der Wendepunkt.
Das Buch ist in 3 Abschnitte unterteilt, es beginnt mit der Klassenfahrt 1989 geht dann weiter bis zum Jahr 1999 und zum Schluss finden wir uns in 2004 wieder. Und ich muss sagen es war eine sehr angenehme Zeitreise. Im Buch werden immer wieder die Postkarten gezeigt die Tom Gesa immer schickte, auch das gefällt mir sehr gut denn so gewinnt man einen noch besseren Eindruck auf die Freundschaft  der beiden.

Fazit:
Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt förmlich über die Seiten, innerhalb weniger Seiten war ich in die Geschichte versunken. Ich habe diese schöne Geschichte an einen Abend gelesen, und das will was heißen wenn ich ein Buch nicht mehr aus der Hand legen kann :-)

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