Montag, 15. September 2014

Rezension zu "Septembernovelle" von Johan Bargum



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Titel: Septembernovelle
Autor: Johan Bargum
Verlag: Mare
Seiten: 112
Preis: Gebundene Ausgabe: 18,00 Euro
Erschienen: 05.08.2014
















Klappentext:

Zwei Männer, die beide mit derselben Frau verheiratet waren, begeben sich auf eine gemeinsame Segeltour. Nur einer von ihnen kehrt zurück. Eine Dreiecksgeschichte? Ein Krimi, könnte man meinen, als Olof Besuch von der Polizei erhält und ihr seine Sicht der Dinge schildert: Es geht um die letzte Segeltour mit seinem Freund Harald, den er zuvor zwanzig Jahre lang nicht gesehen hatte; um Elin, die Frau, die beide Männer miteinander verband und voneinander trennte; und schließlich um Haralds Verschwinden. Olofs Bekenntnisse zeigen, dass sie beide Motive hatten, den jeweils anderen zu ruinieren - andererseits waren Haralds Tage aufgrund einer schweren Krankheit ohnehin gezählt, warum hätte Olof ihm da etwas antun sollen? Außerdem hatte Olof doch Elin für sich gewonnen und bis zu ihrem Tod mit ihr zusammengelebt. Dann aber kommt ein Brief zum Vorschein, der die Dinge in ein gänzlich anderes Licht setzt. Ein raffiniertes, mit leiser Eleganz skizziertes Buch über die großen Paradoxa des Lebens: die Macht des Schicksals, die Unausweichlichkeit des Todes, vor allem aber die Liebe, die über allem zu stehen scheint. Voll spätsommerlicher Atmosphäre und in souveräner, klarer Sprache erzählt Johan Bargum von einem Dreiecksverhältnis und dem Gepäck der Vergangenheit, das sich nie abschütteln lässt.



Der erste Satz:

Es wehte eine schwache Brise an dem Tag, an dem wir segeln wollten, Harald und ich.


Meine Meinung:

Zwei Männer die mit ein und der selben Frau verheiratet waren gehen gemeinsam auf Segeltour, doch nur einer kehrt wieder zurück.
Ich gebe nicht mehr zum Inhalt an da ich denke, dieses Buch muss man einfach selbst gelesen haben um es zu verstehen.

Ein Krimi könnte man meinen, doch in diesem kleinem Buch steckt so viel mehr! Dieses Buch beinhaltet große Themen wie die Liebe, den Tod, die Trauer, auch geht es um das Schicksal und die Schuld.
Der Schreibstil ist locker und flüssig, innerhalb weniger Seiten ist man schon mitten in der Geschichte. Erzählt wird sie aus zwei Perspektiven so das man einen guten Überblick hat, aber dennoch lässt dieses Buch viele Fragen offen. Natürlich kann man sich seinen Teil dazu denken, dennoch hätte ich gerne mehr Antworten auf meine Fragen bekommen. Daher reicht es auch leider nicht für die volle Punktzahl.

Kurz gesagt ist dem Autor mit diesem Buch ein melancholisches Buch über die Liebe und den Tod gelungen, welches mir wundervolle Lesemomente beschert hat, die aber leider viel zu schnell vorbei waren.



Das Cover:

Das wirkt auf mich geheimnisvoll, einsam und traurig. Aber dennoch gefällt es mir richtig gut und passt hervorragend zur Geschichte.



Fazit:

Mit "Septembernovelle" hat der Autor ein melancholisches Werk über die Liebe und den Tod geschaffen welches viele Fragen beantwortet, aber gleichzeitig auch neue Fragen aufwirft. Daher bekommt dieses Buch von mir 4 von 5 Sternen.

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