Donnerstag, 22. Januar 2015

[Rezension] Mein Herz hämmert, dass es wehtut von Brynjulf Jung Tjonn

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Autor: Brynjulf Jung Tjonn
Verlag: Dressler
Seiten: 128
Preis: Gebundene Ausgabe: 12,99 / E-Book: 9,99 Euro
Erschienen: 20.01.2015





Klappentext:

Wenn das Herz schwer ist und gleichzeitig hüpft vor Glück. Kann man gleichzeitig tieftraurig und unglaublich glücklich sein? Henrik muss miterleben, wie sein geliebter Onkel Simon an Krebs erkrankt und schließlich stirbt. Gleichzeitig verliebt Henrik sich in die lebensfrohe Kjersti. Hin und her gerissen zwischen Liebe, Trauer und Schuldgefühlen erfährt Henrik: das Leben geht weiter. Und nicht nur das. Trotz aller Traurigkeit ist das Leben schön. Nur eben anders. Ein berührendes Buch - schonungslos offen und poetisch erzählt - über die erste große Liebe, das Abschiednehmen und den Tod.


Der erste Satz:

Am besten kann ich mich an seine gelben Zähne erinnern.


Meine Meinung:

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Ich habe mich gefragt wie es dem Autoren wohl gelungen ist ein derart schwieriges Thema mit einer doch so wundervollen Liebesgeschichte zu kombinieren. Nun kann ich sagen das ist ihm mehr als gut gelungen.

Der Schreibstil des Autoren ist besonders, ja sogar poetisch und das obwohl er einfache Worte gewählt hat. Ich habe dieses Buch in Rekordzeit ausgelesen und ich bin noch immer völlig begeistert.

Die Charaktere sind alle authentisch beschrieben, allen voran natürlich Henrik. Henrik habe ich sofort in mein Herz geschlossen, er wirkt zurückhaltend und schüchtern dennoch ist er wahnsinnig sympatisch.
Durch Henriks Erzählungen lernt der Leser auch seinen Onkel Simon kennen. Ich habe sofort verstanden warum Simon so an seinem Onkel hängt. Denn Simon ist einfach spitze, ehrlich und witzig ist er immer für einen Scherz bereit.

Umso schlimmer ist es natürlich für Henrik als bei Simon der Krebs ausbricht. Das verändert alles, Henrik muss mit ansehen wie sein geliebter Onkel immer mehr verschindet und nur noch eine Hülle seiner selbst ist.
Henrik fühlt sich überfordert und hilflos doch gleichzeitig springt sein Herz wie verrückt wenn er an Kjersti denkt...

Dieses Buch ist schonungslos ehrlich, poetisch, mitreißend und sehr emotional. Ein Jugendbuch über den Tod, die erste große Liebe, das Abschiednehmen und den Neuanfang. Kurz gesagt ein Buch welches seinen Leser gefangen nimmt und nicht mehr los lässt.


Daher empfehle ich dieses Buch uneingeschränkt, aber besonders Jugendbuch Leser sind mit diesem Buch bestens bedient.



Das Cover:

Das Cover gefällt mir richtig gut, es stellt die Zerrissenheit zwischen Liebe und Trauer sehr gut da. Außerdem passt es hervorragend zur Story!


Zitat:

Mein Herz hämmerte. Es hämmerte so sehr, das es wehtat. Es hämmerte so sehr, das ich das Gefühl hatte, es wollte die Rippen, das Fleisch und die Haut durchschlagen. S. 68


Fazit:

Mit Mein Herz hämmert, dass es wehtut ist dem Autor ein mitreißendes, ehrliches und poetisches Jugendbuch gelungen welches mich vor allen durch seinen starken Protagonisten vollkommen überzeugen konnte. Die Buch bekommt von mir daher die volle Punktzahl, 5 Sterne!

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