Samstag, 4. April 2015

[Rezension] Extinction von Kazuaki Takano

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Titel: Extinction
Autor: Kazuaki Takano
Seiten: 560
Preis: Broschiert: 14,99 / E-Book: 11,99 Euro
Erschienen: 02.01.2015






Klappentext:

Ist die nächste Stufe der Evolution das Ende von uns allen?

Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt.


Der erste Satz:

Diese Villa war nie ein zu Hause für ihn, auch wenn er schon jahrelang darin wohnte.


Meine Meinung:

Jonathan Yeager steckt in der klemme, nach einen mehrmonatigen Einsatz im Irak, möchte er seinen Urlaub dafür nutzten seinen Todkranken Sohn zu besuchen und seine letzten Tage mit ihm gemeinsam verbringen.
Doch dann erhält er ein Angebot für einen neuen Einsatz, die Bezahlung ist mehr als gut und Jonathan braucht jeden Cent um die Krankenhausrechnungen zu bezahlen.
Doch der neue Einsatz ist nicht ohne, als Teil einer geheimen Mission soll er ein Attentat verüben. Mehr Informationen bekommt er nicht, zu diesem Zeitpunkt ahnt Jonathan noch nicht wie sehr dieser Einsatz sein Leben verändern wird.


Ich muss ja zugeben ich war sehr auf dieses Buch gespannt, allerdings hatte ich auch meine Zweifel, denn die Thematik reizte mich zwar aber ich hoffte wirklich das es dem Autoren auch gelungen war es das Thema spannend wiederzugeben.

Man beginnt mit dem lesen und ist sofort mitten im Geschehen. Der Schreibstil ist locker und flüssig. Der Anfang beginnt schon sehr interessant, dort erfährt der Leser das im Kongo eine tödliche Gefahr lauert. Obwohl ich ja zugeben muss das der Anfang ruhiger ist, der Autor nimmt sich genügend Zeit seinen Leser auf das Szenario vorzubereiten.

Die Protagonisten sind authentisch beschrieben. Dieses Buch beinhaltet verschiedene Handlungsstränge, so dass der Leser die verschiedenen Charaktere kennen lernt. Diese könnten nicht unterschiedlicher sein, während Jonathan sich mitten im Kriegsgebiet befindet, hat sich  der Student Kento völlig der Wissenschaft verschrieben. Dieser Unterschied der beiden gefiel mir besonders gut.

Dieses Buch beinhaltet eine Mischung aus Action, Politik und Wissenschaft, ich finde es klasse wie es dem Autoren gelungen ist diese unterschiedlichen Themen zu verknüpfen.

Kurz gesagt dieses Buch hat mich mehr als überrascht, nach den anfänglichen etwas ruhigeren Ton nimmt das Buch mit jeder Seite die man liest an Spannung auf. Auch das Szenario welches sich der Autor ausgedacht hat wirke auf mich realistisch. Wie würde wir reagieren wenn es eine neue Lebensform gäbe? Würden wir in Panik verfallen?

Extinction ist das erste Wissenschaftliche Buch welches mich zu keinster Zeit gelangweilt hat, ganz im Gegenteil. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und hatte spannende Lesemomente.

Daher empfehle ich dieses Buch uneingeschränkt, absolut Lesenswert.


Das Cover:

Das Cover ist ungewöhnlich und fällt sofort auf. Die Farbgestaltung ist außergewöhnlich und passt hervorragend zur Story.


Fazit:

Mit Extinction hat der Autor ein Szenario geschaffen welches realistisch wirkt, die Mischung verschiedener Genres macht dieses Buch zu etwas ganz besonderen. Starke Protagonisten und eine rasante Handlung überzeugten mich sofort. Dieses Buch bekommt von mir 5 Sterne!


Kommentare:

  1. Hört sich wirklich interessant an, nur bin ich mir wie du nicht sicher ob mir das wirklich gefallen würde^^

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  2. Mir hat es auch gut gefallen, kann dir nur zustimmen.

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