Freitag, 1. Mai 2015

[Rezension] Der Sommer, in dem es zu schneien begann von Lucy Clarke

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Autor: Lucy Clarke
Verlag: Piper
Seiten: 400
Preis: Broschiert: 14,99 / E-Book: 11,99 Euro
Erschienen: 13.04.2015




Der Klappentext:

Abrupter kann das Schicksal kaum zuschlagen: Als Eva nur wenige Monate nach der Hochzeit ihren Mann durch einen Unfall auf See verliert, erstarrt sie vor Schmerz. Ihr gerade erst begonnenes Leben als glückliche Ehefrau soll schon zu Ende sein? Eva fühlt sich völlig allein in ihrer Trauer und reist nach Tasmanien, um Trost bei Jacksons Angehörigen zu finden. Doch so bezaubernd die australische Insel ist, so abweisend verhält sich Jacksons Familie. Warum nur wollen sein Vater und sein Bruder partout nicht über ihn sprechen? Auf Eva warten schockierende Wahrheiten, die sie zu einem schicksalhaften Sommer in der Vergangenheit führen - dem Sommer, in dem es zu schneien begann.




Der erste Satz:

Jackson zieht sich die Mütze über die Ohren und wirft noch einen Blick auf Eva, die sich im Bett zusammengerollt hat, die Bettdecke unter das Kinn gestopft.


Meine Meinung:

Auf dieses Buch war ich richtig gespannt, denn was ich bis dahin über das Buch gehört hatte war durchweg positiv. Das machte mich natürlich neugierig und steigerte meine Erwartungen enorm.

Das Buch beginnt mit einem Prolog in dem Jackson verschwindet, mitgerissen von einer Welle, die ihn ins Meer spült. Diesen Anfang fand ich richtig gut gewählt denn dadurch wird die Spannung enorm gesteigert. Also stürzte ich mich ins Lesevergnügen und war richtig gespannt.

Der Schreibstil der Autorin ist wundervoll, er liest sich flüssig wirkt aber dennoch poetisch. Der Erzählstil ist aus Evas Sicht es gibt aber immer wieder kurze Text schnipsel von Jackson, diese steigerten die Spannung noch mehr und machten mich noch neugieriger.
Hinzu kommt das sie Autorin einen sehr bildhaften Stil hat, sie beschreibt die eindrucksvolle Kulisse Tasmaniens wie keiner vor ihr, mit jeder Seite merkt man wie viel ihr dieses Land bedeutet und wie viel Herzblut sie in diese Geschichte gesteckt hat.

Die Protagonisten sind durchweg authentisch beschrieben. Eva habe ich sofort in mein Herz geschlossen denn sie ist eine unglaublich starke Protagonistin. Egal wie viele Schicksalsschläge sie noch einstecken muss, sie steht immer wieder auf und versucht auch in der dunkelsten Stunde etwas positives zu sehen. Die Geheimnisse die sie heraus findet ziehen ihr den Boden unter den Füßen weg....


Die Handlung ist sehr spannend und mitreißend gleichzeitig aber auch sehr berührend und emotional. Durch geschickte Wendungen gelingt es der Autorin immer wieder den Leser hinters Licht zu führen. Das gefiel mir richtig gut denn das machte das Buch völlig unvorhersehbar und ich wusste nie was mich auf der nächsten Seite erwarten wird.

Das Ende kam überraschend und ich hatte Gänsehaut und Tränen in den Augen. Ich habe mich selten besser unterhalten gefühlt ich bin noch immer sprachlos und werde diese Geschichte so schnell nicht vergessen. Dieses Buch empfehle ich daher uneingeschränkt, ein absolutes Lesemuss!


Das Cover:

Das Cover wirkt auf den ersten Blick sommerlich, fröhlich und erfrischend, es sieht klasse aus und fällt auf.


Fazit:

Mit Der Sommer , in dem es zu schneien begann ist der Autorin ein eindrucksvoller Roman über Liebe, Freundschaft, Trauer, Verlust, Wahrheit und Lüge gelungen. Eine unglaublich starke Protagonistin, ein poetischer Schreibstil und die Eindrucksvolle Kulisse von Tasmanien haben mich an die Seiten gefesselt und völlig überzeugt. Völlig verdient bekommt dieses Buch von mir 5 Sterne!

Kommentare:

  1. Hallöchen,
    eine sehr schöne Rezension. Das Buch kommt gleich auf meine Wunschliste. :)
    Ganz liebe Grüße
    Sara

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  2. Das Buch hat so ein wunderschönes Cover und landet jetzt auf jeden Fall auf meiner Wunschliste.
    Wirklich eine sehr gelungene Rezension!
    Beste Grüße
    Chrissi

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