Montag, 11. Mai 2015

[Rezension] Die Straße der Geschichtenerzähler von Kamila Shamsie

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Autor: Kamila Shamsie
Verlag: Berlin Verlag
Seiten: 384
Preis: Gebundene Ausgabe: 19,99 / E-Book: 15,99 Euro
Erschienen: 30.03.2015





Klappentext:

Ein reicher, sinnlicher Roman über eine junge Engländerin, die 1914 zu Ausgrabungen nach Labraunda reist und dort dem Archäologen Tahsin Bey begegnet. Ein Roman voller Exotik, eine Liebesgeschichte, die sich vor dem Hintergrund antiker Ausgrabungen und den Wirren des Ersten Weltkriegs entfaltet. Juli 1914. Vivian Rose Spencer hastet über die antiken Pflastersteine den Hang hinauf, unter Feigen und Zypressen hindurch, und stolpert fast unversehens in ihre erste Entdeckung. Tahsin Bey, ein Freund ihres Vaters, hat sie eingeladen, an den Ausgrabungen von Labraunda teilzunehmen. An diesem sagenhaften Ort, in dem strahlenden Licht Kariens lässt sie die strengen Konventionen ihrer Heimat weit hinter sich und wird auch Tahsin Bey auf ganz neue Weise begegnen. Juli 1915. Der junge Paschtune Qayyum Gul kehrt verwundet aus dem Krieg zurück; Vivian folgt einer Spur ihres verschwundenen Geliebten. In einem Zug nach Peschawar treffen die beiden aufeinander, nicht ahnend, dass ihre Geschicke sich auf immer verbinden und sie eines Tages, in der Straße der Geschichtenerzähler, wieder zusammenführen werden.



Der erste Satz:

Feigenblätter und Früchte wirbeln in Skylax' Händen herum.


Meine Meinung:

Auf dieses Buch hatte ich mich wirklich gefreut denn bisher hatte ich nur positives gehört. Man beginnt mit dem lesen und merkt gleich das man in eine völlig andere Welt eintaucht die wir so nicht mehr kennen.

Im Juli 1914  reist die junge Vivian nach Karien um an den Ausgrabungen des antiken Labraunda teilzunehmen. Eingeladen wurde Viv von Tashin Bey, ein Freund ihres Vaters, sie verliebt sich in ihn, doch der zweite Weltkrieg kommt dazwischen.
Werden die beiden sich wiedersehen können?

Eines möchte ich vorweg noch anmerken, dieses Buch ist nichts für zwischendurch! Es ist anspruchsvolle Literatur, auf diese man sich einlassen muss.

Der Schreibstil ist besonders, fast poetisch. Nach einigen Seiten hatte ich mich an den Stil der Autorin gewöhnt und konnte dieses Buch angenehm lesen. Dennoch ist er sehr anspruchsvoll, arabische Orte und Redewendungen sowie einige asiatische Namen ließen mich immer wieder inne halten um das gelesene auch zu verstehen. Gleichzeitig gelingt es der Autorin die Landschaft bildhaft und einfach wunderschön zu beschreiben.

Die Protagonisten sind authentisch beschrieben. Auch wenn ich sagen muss die versprochene Liebesgeschichte steht mehr im Hintergrund. Dennoch konnte ich die jeweiligen Charaktere gut verstehen und ihre Schicksale gingen mir sehr nahe.

Auf dieses Buch muss man sich ein lassen können und auch Zeit nehmen um den ganzen Themen die im Buch zur Sprache kommen auch folgen zu können.

Kurz gesagt hat mir dieses Buch wirklich gut gefallen, aber wie gesagt es ist anspruchsvoll und mit Sicherheit nicht für jeden geeignet.
Daher empfehle ich dieses Buch nur bedingt weiter, ich denke bevor man sich für dieses buch entscheidet sollte man die Leseprobe gelesen haben. Sagt diese zu dann steht dem Lesevergnügen nichts mehr im Weg.


Das Cover:

Das Cover fiel mir sofort auf. Es spiegelt die Stimmung des Buches haargenau wieder. Mir gefällt es richtig gut!


Fazit:

Mit Die Straße der Geschichtenerzähler ist der Autorin ein anspruchsvoller Roman gelungen der einer Zeitreise gleicht. Ein Lesemuss für jeden Archäologie und Geschichtsfan. Von mir bekommt dieses Buch 4 Sterne!

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