Donnerstag, 14. Mai 2015

[Rezension] Die wunderbare Welt des Kühlschranks in Zeiten mangelnder Liebe von Alain Monnier

Amazon

Autor: Alain Monnier
Verlag: Arche Verlag
Seiten: 160
Preis: Gebundene Ausgabe: 16,99 / E-Book: 12,99 Euro
Erschienen: 01.04.2015




Klappentext:

Es sind ja immer die simplen Dinge im Leben, die Großes verändern. Da bestellt eine entzückende, etwas unterkühlte Französin in Toulouse einen neuen Kühlschrank - und der ist defekt. So weit, so normal. Aber dann: Marie - das ist die Schöne - ruft die Hotline der Firma an, die ihr das Haushaltsgerät verkauft hat, und was passiert? Nach und nach treffen 17 Kühlschränke in Maries Wohnung ein, während in Indonesien ein neues Thermostat auf seinen Transport ins ferne Frankreich wartet. Halb Europa ist unterwegs, um ihr zu helfen, und das bleibt natürlich nicht unbeobachtet: Das Fernsehen kommt, sogar die BILD aus Deutschland berichtet. Wie gut, dass Marie einen verlässlichen Freund an ihrer Seite hat. Er ist Schriftsteller und erzählt diese Geschichte so herzerwärmend komisch, dass mangels Kühlung nicht nur in Toulouse die Temperaturen steigen.


Der erste Satz:

Der Kühlschrank wird in aller Frühe, taufrisch sozusagen, von zwei Kraftprotzen geliefert, einen großen vom Typ Eisschrank, der höflich fragt, wohin sie ihn stellen sollen, und einem schnurrbärtigen, schweißtriefenden kleinen, der "alles paletti" murmelt, als er mit dem Sprechen an der Reihe ist.


Meine Meinung:

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, allein schon der Titel ist ja mehr als außergewöhnlich, das Cover sticht durch seine farbenfrohe Gestaltung geradezu in die Augen.
Ich war wirklich gespannt welche Geschichte sich dahinter verbirgt. Man beginnt mit dem lesen und ist gleich mitten im Geschehen.


Der Schreibstil des Autoren ist an sich locker und flüssig, dadurch liest sich dieses Buch sehr angenehm. Dennoch hatte ich aber zu beginn meine Schwierigkeiten, allerdings hatte sich dies nach den ersten paar Seiten schnell erledigt.
Was mir auch auffiel war das der Autor einige seiner Protagonisten nicht mit Namen sondern mit anderen Bezeichnungen angeredet hat. Das war ein wenig verwirrend, zu beginn auf jeden Fall.

Die Thematik ist auch etwas ganz besonders, denn es stehen nicht die Kühlschränke im Vordergrund, nein, im Vordergrund stehen die Beziehungen die durch einen defekten Kühlschrank entstehen.

Die Protagonisten sind authentisch beschrieben, allerdings hätte ich mir mehr tiefe gewünscht denn es viel mir schwer eine Bindung den Protagonisten zu erlangen. Dennoch habe ich versucht mich auf die verschiedenen Charaktere einzulassen.

Die Handlung ist amüsant, mitreißend und auch leicht fesselnd. Nach dem auslesen musste ich das gelesene erst einmal sacken lassen, um das ganze nochmal zu überdenken. Ich bin noch immer nicht zu einer endgültigen Meinung gekommen und es ist mir noch nie so schwer gefallen ein Buch zu bewerten.

Empfehlen kann ich dieses Buch nur bedingt, ich denke bevor man sich für dieses Buch entscheidet sollte man die Leseprobe gelesen haben und dann entscheiden ob dieses Buch das richtige ist.


Das Cover:

Das Cover ist farbenfroh und durch den außergewöhnlichen Titel fällt es sofort auf.


Fazit:

Mit Die wunderbare Welt des Kühlschranks in Zeiten mangelnder Liebe ist dem Autoren ein französischer Roman gelungen auf dem man sich einlassen muss um diese Geschichte zu mögen. Mir fiel es schwer eine Bewertung abzugeben, letztendlich habe ich mich für 3,5 Sterne entschieden.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen


Die aufgeführten Cover und Buchabbildungen sind das Eigentum des jeweiligen Verlages bzw. Schriftstellers und dienen nur zur Veranschaulichung.