Dienstag, 5. Mai 2015

[Rezension] Tochter der Angst von Alex Berg

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Autor: Alex Berg
Verlag: Knaur
Seiten: 352
Preis: Taschenbuch / E-Book: 9,99 Euro
Erschienen: 01.04.2015





Klappentext:


Als die Oberärztin Marion sich in Paris auf einen Auslandseinsatz bei „Ärzte ohne Grenzen“ vorbereitet, lernt sie bei einer befreundeten Familie das syrische Flüchtlingsmädchen Zahra kennen. Marion allein gelingt es, das Vertrauen des verstörten Kindes zu gewinnen, und bald schon schließt sie die Kleine in ihr Herz. Was sie nicht weiß: Es handelt sich um die Tochter eines politisch sehr einflussreichen Wirtschaftsbosses aus Syrien, die ganz und gar nicht zufällig nach Frankreich gelangte, sondern Teil eines äußerst brisanten Deals ist. Ehe sichs Marion versieht, geraten sie und das Mädchen zwischen die Fronten und in Lebensgefahr.


Der erste Satz:

Wassertropfen perlten von dem Fenster, während die Maschine der Air France auf der Landebahn ausrollte und ihre Parkposition ansteuerte.


Meine Meinung:

Das erste was mir auffiel war das Cover, ich sah es und musste dieses Buch unbedingt haben.
Man beginnt mit dem lesen und ist sofort mitten in der Geschichte!
Marion bereitet sich für einen Auslandseinsatz für "Ärzte ohne Grenzen" vor, zufällig lernt sie bei einer befreundeten Familie Zahra kennen, ein syrisches Flüchtlingsmädchen.
Wie durch ein Wunder gelingt es nur Marion das Vertrauen des traumatisierten Mädchens zu gewinnen, sehr schnell hat sie das Mädchen ins Herz geschlossen. Doch Marion weiß nicht alles über Zahra, als sie schließlich erfährt wer das Mädchen wirklich ist, schweben beide schon in Lebensgefahr.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich leicht lesen. Was mir ein wenig zu schaffen machte waren die vielen Handlungsstränge, es viel mir ein wenig schwer denen zu folgen. Und machte das Buch auf Dauer ein wenig unüberschaubar.

Die Protagonisten sind authentisch beschrieben, Marion wie auch Zahra waren mir gleich sympatisch. Auch die anderen Charaktere sind gut durchdacht und wirkten realistisch.

Die Handlung ist spannend und mitreißend, sobald man durchgeblickt und den verschieden Handlungssträngen folgen kann steht dem Lesevergnügen nichts mehr im Weg.
Hinzu kommt die aktuelle und realistische Thematik, aktuelle Politische Themen, sowie der Handel mit Flüchtlingen aber auch das Thema Asylbewerber machen diesen Roman durchaus realistisch.

Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt, wenn ihr euch nicht sicher seid ob euch dieses Buch gefallen wird, dann schaut euch doch auf der Verlagsseite die Leseprobe an, ich denke so kann nichts mehr schief gehen.

Das Cover:

Das Cover mit dem fallenden Mädchen hat mich sofort in den Bann gezogen, mir gefällt es richtig gut!


Fazit:

Mit Tochter der Angst ist der Autorin ein realistischer Roman mit einer durchaus aktuellen Thematik gelungen. Aufgrund von einigen Längen und zu vielen Handlungssträngen, bekommt dieses Buch von mir 4 Sterne, denn es ist dennoch sehr lesenswert.


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