Dienstag, 10. November 2015

[Blogtour] Vorbereitung auf das nächste Leben von Atticus Lish / Brad Skinner



Hallo ihr Lieben und Herzlich Willkommen zu unserer Blogtour.
Diese Tour und dieses Buch ist etwas ganz besonderes, gestern habt bei Daniela einiges über die weibliche Hauptprotagonistin Zou Leis erfahren. 
Heute erfahrt ihr bei mir alles über den männlichen Hauptprotagonisten Brad Skinner.
Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen!


Brad Skinner:


Bildquelle: © klatsch-tratsch.com

Brad ist ein außergewöhnlicher Protagonist, der Autor beschreibt ihn realistisch und authentisch, hier wurde nichts beschönigt.
Brad  ist ein Typ mit vielen Ecken und Kanten, man merkt und sieht ihm deutlich an das er gelebt hat.
Gezeichnet vom Krieg ist sein Körper mit Narben überseht, auch Tattoos zeigen deutlich seine Militärische Vergangenheit.

Er ist ein junger Kriegsveteran hat lange für sein Land gedient, das ging allerdings nicht spurlos an ihm vorbei. Mittlerweile ist er zum dritten mal aus dem Irak zurückgekehrt. Die Erlebnisse haben sich für immer in sein Gedächtnis gebrannt. Die Bilder von Blut und Tod lassen ihn nicht los und suchen ihn Nacht für Nacht heim.
Teilweise überfordert von all den Erinnerungen sucht er Trost im Alkohol, Drogen und Medikamenten denn nur so gelingt es ihm seine Dämonen der Vergangenheit kurzzeitig zu vergessen.
Hilfe vom der Army kann er nicht erwarten, im Gegenteil die Army hat für derartige Traumata nichts übrig.
Die Soldaten sind auf sich gestellt und müssen mit dem erlebten selber fertig werden.
Brad weiß genau wie er es schafft im Krieg zu überleben, doch im wahren Leben scheitert er leicht und wirkt überfordert.

Als er auf Zou Leis trifft ist er beeindruckt von ihrer Stärke, beide verbringen viel Zeit miteinander, aus Freundschaft wächst eine zarte Liebe die den Leser durch Licht und Schatten führt.
Eine Liebe am Rand der Gesellschaft, eine beeindruckende Liebe zwischen Hoffnung und Verzweiflung.
Eine Liebe auf der Suche nach Nähe, eine Liebe die mich zum weinen brachte!!!!

                                                                       


Einige beeindruckende Zitate aus Vorbereitung auf das nächste Leben 



"Niemand weiß was die Familien durchmachen. Eine Militärpsychologin sagte meinem Mann, wegen seiner Albträume könne sie ihn nicht behandeln. Also rief ich seinen kommandierenden Offizier an und musste mir anhören, dass bei der Army keine Streicheleinheiten für Heulsusen vorgesehen sind. Und das war schon, nachdem er angefangen hatte, mich zu schlafen, und einmal gedroht hatte, mich umzubringen."
Zitat aus Vorbereitung auf das nächste Leben, S. 253




"Ich nahm im Irak Aufputschmittel, die in den USA verboten sind, und als ich nach Hause kam, setzte die Army sie ab. Es gab keinen konsequenten Übergang. Dann fing ich mit dem Trinken an. Ich dachte, der Alkohol ist mein einziger Freund."
Zitat aus Vorbereitung auf das nächste Leben, S. 252 




Das Gewinnspiel:



Gewinnt insgesamt 1 von 5 Büchern 
"Vorbereitung auf das nächste Leben"  von Atticus Lish



Beantwortet mir dazu einfach folgende Frage:


Was denkt ihr über das Verhalten der Army? Sollte die Army Kriegsveteranen mit Traumata nicht unterstützten und Therapiemöglichkeiten anbieten?


Die Tour im Überblick:


7.11. Vorbereitung auf das nächste Leben
Vanessa von www.vanessasbuecherecke.wordpress.com


8.11. Lebensumstände und Lebensweise der Uiguren
Dani von www.lesemonsterchens-buchstabenzauber.blogspot.de


9.11. Zou Leis 
Daniela von www.wortakzente.wordpress.com


10.11. Brad Skinner
Jacqueline von www.linejasmin.blogspot.de
*hier bei mir*


11.11. Zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit - Licht und Schatten
Annett von www.reading-books.de


12.11. Gewinnerbekanntgabe




Teilnahmebedingungen

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Kommentare:

  1. Guten morgen, die Soldaten sollten aufjedenfall eine Nachsorge bekommen. Sie werden zwar gut bezahlt, aber das hilft Ihnen nicht viel weiter um die Dinge zu verarbeiten die sie gesehen haben oder selber tun mussten .
    Lg lesemaus1981

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  2. Guten Morgen,
    ja, das sollte die Army auf jeden Fall machen. Mittlerweile haben ja auch Recherchen ergeben, dass Soldaten schon früher Traumata erhalten haben, es gibt da u.A. Untersuchungen zum ersten Weltkriegen über Soldaten, die in Schützengräben waren. Damals wurde es natürlich noch nicht als Trauma erkannt und behandelt. Solche Erlebnisse müssen auf jeden Fall verarbeitet werden.

    lg, cyrana

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  3. Hallo,

    Klar sollte die Army Therapiemöglichkeiten anbieten. Die Veteranen und auch ihre Familien und Freunde leiden sehr unter den oft extrem schrecklichen Erlebnissen und kommen oft gar nicht mehr im zivilen Leben zurecht. Man sollte niemanden zu einer Therapie zwingen, aber genug Plätze dafür bereit stellen.

    Lg Curin

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  4. Hallo,

    doch ich finde sie sollten sie unterstützen und Therapiemöglichkeiten anbieten.

    LG
    SaBine

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  5. Hallo ,

    ich finde das die Army Kriegsveteranen mit Traumata auf jeden Fall
    unterstützten und Therapiemöglichkeiten anbieten muss weil
    sonst kann das schlimme Folgen haben .

    Liebe Grüße Margareta
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  6. Ich finde es toll wenn Sie Therapiemöglichkeiten anbietet, denn so was zu verarbeiten ist ohne Hilfe nur schwer zu bewältigen.

    Alles Liebe
    Ingeborg

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  7. Hallöchen,das Buch hört sich ja sehr interessant an. Ich liebe Bücher in die man zu 100 % versinken kann und die einen Emotional berühren .
    Du hast mich sehr neugierig gemacht

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  8. Klingt nach einem kaputten Charakter.... Ich dachte, dass die Army KriegsVeteranen unterstützt. Hmmm... wieder was dazu gelernt. Ich würde ein solches Programm auf jeden Fall begrüßen. Denn ohne geht es nicht.

    Grüße
    Sabrina

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  9. Klingt nach einem kaputten Charakter.... Ich dachte, dass die Army KriegsVeteranen unterstützt. Hmmm... wieder was dazu gelernt. Ich würde ein solches Programm auf jeden Fall begrüßen. Denn ohne geht es nicht.

    Grüße
    Sabrina

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  10. Hallo und vielen Dank für diesen tollen Post! Die Army müsste auf jeden Fall für diese Fälle eine entsprechende Hilfe durch Psychologen und Therapien anbieten. Alles andere ist reine Ausbeutung von Menschen, ohne über die Konsequenzen nachzudenken oder für die Folgen die Verantwortung zu übernehmen.

    Viele liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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