Montag, 15. Februar 2016

[Blogtour] Fashionkill / Marie und Julia + Protagonisten Interview






Hallo ihr Lieben und ein Herzliches Willkommen zu unsere Blogtour.
Gestern stellte euch Katja von KaSasBuchfinder ein tolles Autoreninterview vor.
Ich habe heute die große Freude euch die Charaktere Marie und Julia genauer vor außerdem durfte ich den beiden ein paar Fragen stellen.
Viel Spaß! 
Und vergesst nicht, macht auch bei unseren Gewinnspiel mit!




Marie:

Konnte ihren großen Traum verwirklichen, sie lebt in Paris und arbeitet dort als Model.
Mit ihren langen blonden Haaren, den endlos Beinen und ihren großen Augen ist sie das perfekte Model und sehr beliebt unter den Designern.
Sie feiert gerne Partys bis in die Morgenstunden und lässt es ordentlich krachen.
Maries Mutter ist gebürtige Französin, ihr Vater ist Deutscher. Maries Eltern haben sich ihren eigenen Traum erfüllt, sie haben sich ein Weingut in Kalifornien gekauft.
Dadurch lebt Marie allein in Paris und genießt ihr Modelleben in vollen Zügen.
Marie ist lebensfroh und steckt voller Energie, sie sagt immer ihre Meinung und was andere von ihr denken interessiert sie nicht. Daher wirkt sie auf andere arrogant und eingebildet. 


Julia:

Ist von ihren großen Traum Model zu werden noch weit entfernt. Im Gegensatz zu Marie durfte Julia nicht nach Paris reisen um dort Model zu werden. 
Marie besucht eine Modeschule und lernt dort Kleider zu entwerfen, doch leider neigt Marie dazu zu viele Ideen umsetzten zu wollen und bringt dabei nie ein zu Ende.
Marie lebt noch bei ihrer Mutter, ihr Vater hat die Familie für eine jüngere Frau verlassen.
Marie hat braune Haare, ein markantes Gesicht und ist nicht ganz so groß wie Marie und dennoch haben die Designer schnell einen Narren an ihr gefressen.
Denn Julia scheint von innen heraus zu strahlen.
Julia glaubt immer an das gute in den Menschen und lässt sich dadurch leicht beeinflussen, dadurch wirkt sie auf Außenstehende leicht naiv. 



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Das Gewinnspiel:

Natürlich habt ihr auch die Möglichkeit etwas zu gewinnen, beantwortet mir die folgende Frage, hinterlasst mir dazu einfach einen Kommentar.

Welche Frage würdet ihr Marie oder Julia stellen wollen?




Die Preise:


1. Platz


1 XXL Schal/Tuch (Farbe nach Wunsch) +  E-Book Fashionkill im Mobi Format

(via Amazongutschein)



   


2.-5. Platz

jeweils 1 E-Book Fashionkill im Mobi Format

(via Amazongutschein)




Das Interview:


Hallo liebe Julia, ich habe einige Fragen an dich die mir wirklich unter den Fingern brennen.


Wie war es für dich als Marie nach Paris gehen durfte du aber nicht? Hattest du keinen Groll gegen deine Eltern die deinem Modelwunsch so im Weg standen?

Auf Marie war ich nie wirklich neidisch. Sie hatte so eine wunderbare Art und konnte einen direkt verzaubern. Ich wollte einfach nur auch haben, was sie hatte.  Das tat schon ganz schön weh, zuzusehen, wie ihr alles gelang und mir so wenig. Auf meine Eltern war ich nie sauer, sie konnten ja nichts dafür, dass sie nicht so reich und weltgewandt waren wie Maries Eltern.


Wie kam es das du einfach mit dem fremden Mann gegangen bist? Ich meine zu einer anderen Location wäre ja noch einigermaßen ok gewesen. Aber du bist mit ihm nach Hause gegangen, ging es dir wirklich nur um die Fotos für dein Modelbook? Hattest du keine Angst?


Der Typ war ja unheimlich freundlich, er hat so überhaupt keinen Versuch gemacht, mir zu nahe zu kommen. Im Gegenteil, er war eher väterlich drauf, und ich glaubte ihm, dass er mir helfen wollte.  Ich dachte, wenn ich zu den Fotos komme, dann schaffe ich es vielleicht doch noch als Model, dann kann ich es allen beweisen. Mir wurde erst in seiner Tiefgarage mulmig, aber als ich dann die Schuhe von seiner Frau im Flur liegen sah, hatte das wieder so was von Normalität, dass ich doch mit ihm in die Wohnung gegangen bin.  Das war wie ein Wechselbad der Gefühle: Jedes Mal wenn ich vorsichtig wurde und zögerte, war der Wunsch, dass dieser Fotograf mir den Weg zu meinem Traumberuf ebnen möge, doch noch stärker als meine Angst.


Nach dem Besuch bei dem fremden Mann überschlugen sich die Ereignisse, wenn du heute darauf zurückblickst, würdest du es wieder genauso machen?


Heute würde ich die Polizei rufen, ich hatte mir ja im rechtlichen Sinne nichts zu Schulden kommen lassen. Aber damals war ich noch ziemlich jung, die Situation überforderte mich total. Ich hatte solche Angst, dass ich in der Schule die Letzte wäre, wenn alles rauskäme. Ich hab mich wirklich geschämt. Der Einzige, der mit half, war Marek, und der überredete mich, bei Marie unterzutauchen. Heute weiß ich ja, warum. Es war ja auch schon schräg, dass ich dann genau dahin floh, wo ich eigentlich hinwollte.


Als du in Paris angekommen bist und endlich Marie wieder gesehen hast, was ging dir da durch den Kopf? Ich meine für mich kam es so rüber als freute sich Marie nicht wirklich dich so unangemeldet zu sehen.


Marie war sehr komisch, fast schon abweisend. Sie hatte wohl gerade angefangen, ihr eigenes Ding zu machen, und ich passte da nicht so recht rein. Aber dann war sie ja sehr nett zu mir. Ich hab das aber alles nur so halb mitgekriegt. Ich fühlte mich damals wie im falschen Film, stand echt neben mir. Die Stadt und ihr Nachtleben, das hab ich alles gar nicht genießen können. Ich hatte Alpträume, und wenn ich mal was einkaufen ging, erwartete ich beim Zurückkommen, dass die Polizei vor der Tür stünde und mich doch noch gefunden hätte.


Du hast es sogar geschafft als Model zu arbeiten, wie war das für dich? Hattest du es dir so vorgestellt?


Nein, überhaupt nicht. Ich war nicht darauf gefasst, wie anstrengend der Beruf war. Der unregelmäßige Schlaf, das ständige Reisen, die ewige Konkurrenz mit den anderen Mädchen ... Aber am Ende hatte ich nicht nur meinen Traumberuf,  ich hatte sogar mehr erreicht, als ich mir je zugetraut hätte. Ich war – wie man so schön sagt – über mich hinausgewachsen. Und auch wenn ich für diese Erfahrung einen sehr hohen Preis gezahlt habe, fühlt es sich immer noch gut an. Ich denke, das hat was mit Erwachsenwerden zu tun.




Einige Fragen an Marie:
Liebe Marie, auch dir will ich unbedingt einige Fragen stellen.


Wie war es für dich endlich in Paris zu leben und als Model zu arbeiten? War es so wie du dir es vorgestellt hast?


Na ja, ich hatte wohl die Pol Position, was das anging. Meine Mutter ist Französin, ihrer Familie gehört ein Haus im Pariser Süden. Und meine Mutter hat mir auch noch total geholfen und mich voll unterstützt. Sie hatte kein Problem damit, dass ich kein Abi machen wollte, und sie ist sogar auf meine ersten GoSees mitgegangen, zumindest bis zur Tür. (Lacht.) Zu allem Überfluss wurde ich von einer Agentin angesprochen, noch bevor ich mich mit den Castings so richtig ins Zeug gelegt hatte. Ich hatte einfach irres Glück, alles lief wie von selbst. Und natürlich habe ich das genossen.


 Konntest du von deinem Job als Model gut leben?


Meine Agentin Cecilia Thillard hat mich von Anfang an super unterstützt, und in dem Haus in Paris konnte ich leben, ohne Miete zahlen zu müssen. Ich war nie wirklich reich, soweit habe ich es  nie geschafft, aber ich kam zurecht. Julia war da viel schneller, sie bekam bald Jobs für Wäsche, die werden gut honoriert. Ich bin von Anfang an für Designer gelaufen, das macht viel her und ist gut für die Karriere, aber man wird auch oft „nur“ mit Klamotten bezahlt.




Bei deinen letzten Laufsteg Job überschlugen sich die Ereignisse, wie denkst du heute über die Geschehnisse?


Es war einfach ein Alptraum, was mir da auf dem Laufsteg passiert ist, und ich habe lange gebraucht, um darüber hinweg zu kommen. Marion Sully hat mir viel Kraft gegeben, das war die ermittelnde Polizistin. Und klar, Marek war unheimlich wichtig für mich, ohne ihn hätte ich es nie geschafft. Aber auch meiner Mutter und Marie habe ich viel zu verdanken. Am Ende waren wir ein eingeschworenes Team, auch wenn es bis dahin ein bisschen gedauert hat. Ich verstehe allerdings bis heute nicht, wie Julia Marek verdächtigen konnte, mir etwas angetan zu haben.


 Hat dich das Modeln verändert?


Zum Modeln kann ich nur sagen: Okay, ich habe es mal gehabt. Ich weiß, wie es ist und wie es sich anfühlt. Was mich verändert hat, sind die Ereignisse. Es war ein Schock, nicht mehr als Model arbeiten zu können. Ich musste völlig neu anfangen, einen riesigen Berg ganz langsam erklimmen. Aber in jeder Krise steckt auch eine Chance. Heute entwerfe ich Mode, dabei kann ich viel kreativer sein als auf dem Laufsteg.


Rückblickend betrachtet, würdest du etwas anders machen?



Mit der Erfahrung von heute würde ich sicherlich nicht mehr so naiv auf Crazy Frank abfahren. Damals haben mich seine schrägen Entwürfe wahnsinnig beeindruckt. (Lacht wieder.) Und auf Cecilia würde ich auch nicht mehr so blind reinfallen. Sie hat ja total viel Gutes für mich erreicht, aber sie hatte eben auch ihre dunklen Seiten. Ich denke, ich würde sie heute schneller durchschauen.




Die Tour im Überblick:


13.2. Fashionkill 
Julia von www.buechersalat.de

14.2. Interview mit Dinah Doemer
Katja von www.kasasbuchfinder.de

15.2. Marie & Julia
Jacqueline von www.linejasmin.blogspot.de

16.2. Innovative Textilien
Rachel von www.chellushsbookworld.blogspot.de

17.2. Schauplatz
Diana von www.abendsternchen.blogspot.de

18.2. Hinter den Kulissen einer Modelagentur
Manja von www.manjasbuchregal.de

19.2. Gewinnerbekanntgabe


Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden. 

Kommentare:

  1. Voll die coole Idee mit den zwei Interviews :D ^^ War sehr lustig und interessant *grins*

    Ich würde gerne von Marie wissen, ob sie wirklich so arrogant ist, wie die meisten es von ihr glauben (ok, da bekommt man bestimmt eine subjektive Antwort ^^) und wie sie es findet/fand, dass ihre Freundin ihren Traum nicht ausleben darf/durfte und sie schon.

    Liebe Grüße
    Ina (LB: Inibini)

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    1. Liebe Ina,
      ich glaube, die meisten Menschen, die arrogant rüberkommen, sind eigentlich nur unsicher. Wenn man eine Weile nett zu denen ist, werden sie sicherer und legen ihre Arroganz rasch ab.
      Wenn es einem selbst sehr viel besser geht als der besten Freundin, ist das immer ein großes Problem, und so manche Freundschaft ist auch schon daran gescheitert. Aber man kann ja nicht absichtlich erfolglos sein, nur damit es der Freundin besser geht, oder? Bei Marie und Julia löst sich aber alles ganz gut auf, am Ende ist die Bilanz ausgeglichen.
      Herzlich, Dinah

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  2. Hey, toller Beitrag :)
    Ich würde gerne von Julia wissen ob sie in der Modeschule glücklich war?

    Lg lara

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    1. Liebe Lara,
      Julia wollte ihrer Mutter zuliebe funktionieren, das zeigt ja auch, dass sie das Bild von sich und der Mutter auf den Entwurf ihrer Jacke gestickt hat. Aber ihr Wunsch, doch lieber Model zu werden, war so groß, dass sie sogar mit dem Fotografen mitgegangen ist. Vielleicht wäre es für Julia besser gewesen, sie hätte ihrer Mutter ihren Wunsch deutlicher vermittelt und gemeinsam mit ihr nach Lösungen gesucht.
      Liebe Grüße, Dinah

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  3. Hallo,

    mich würde interessieren ob die beiden sich auch vorstellen können in einem Job zu arbeiten der gar nichts mit Mode zu tun hat.

    LG
    SaBine

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    1. Liebe SaBine,
      manchmal entdeckt man Talente an sich, von denen man gar nichts geahnt hat. Viele sind schon in einem Beruf glücklich geworden, den sie sich überhaupt nicht für sich vorstellen konnten! Warum nicht auch Marie und Julia? Alles eine Sache des Ausprobierens.
      Liebe Grüße, Dinah

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  4. Ich möchte die beiden gerne fragen, welche Träume sie noch im Leben haben.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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    1. Liebe Daniela,
      Ich denke, die beiden haben in ihren jungen Jahren enorm viel erlebt und sind gerade voll dabei, ihre Träume auszuleben. Aber natürlich kann da noch mehr kommen. Mr. Right für Julia oder eine eigene Agentur, Kinder und ein eigenes Atelier für Marie … Vielleicht wollen sie ja auch etwas Caritatives machen und anderen helfen. Es gibt so tolle Vorbilder: Angelina Jolie setzt sich für Flüchtlinge ein, Paul McCartney hat eine Musikschule für junge Leute gegründet, Robert Redford hat das Sundance Filmfestival für Nachwuchstalente ins Leben gerufen. Man träumt nie aus, und das hält uns lebendig.
      Liebe Grüße, Dinah

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  5. Hallo,
    meine Frage an Marie: welches Vorurteil gegenüber Models findest du am unpassendsten?
    Klasse umgesetztes Interview.

    lg, Jutta

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    1. Liebe Jutta,
      am unpassendsten finde ich das Vorurteil, dass Models dumm wären. Claudia Schiffer, Vanessa Paradis oder Eva Padberg – um nur ein paar zu nennen – sind sehr kluge Frauen. Am zweitdümmsten finde ich, sie alle als magersüchtig abzustempeln. Das ist einfach zu pauschal.
      Herzlich, Dinah

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  6. Hallo ,

    Ich würde gerne von beiden wissen ob die beide konnten
    sich vorstellen zu tauschen Marie Modeschule zu besuchen
    und Julia in Paris leben .

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt
    margareta.gebhardt@gmx.de

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    1. Liebe Margareta,
      ich will ja nicht spoilern, aber … wenn du das Buch zu Ende liest, wirst du staunen!
      Liebe Grüße, Dinah

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