Montag, 22. Februar 2016

[Rezension] Nebelspiel von Sheila Bugler

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Titel: Nebelspiel 
Autor: Sheila Bugler
Verlag: Knaur
Seiten: 416
Preis: Taschenbuch / E-Book: 9,99 Euro
Erschienen: 11.01.2016
Wertung: 3 / 5
Bildquelle / Cover: © Knaur Verlag







(Quelle: Knaur Verlag)



London: Ein zehnjähriges Mädchen wird entführt. Es gibt keine Zeugen, keine heiße Spur. Die Polizei verfolgt einen Schatten, und die Zeit läuft stetig ab für die kleine Jodie Hudson. Allen ist der Fall Molly York noch lebhaft in Erinnerung, die vor drei Jahren auf gleiche Weise verschwand und nur noch tot gefunden werden konnte. Für Detective Inspector Ellen Kelly, Londons toughe Starermittlerin und Spezialistin für Entführungsfälle, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, der sie bis an die nebelverhangene Moorlandschaft der englischen Südostküste führt.




                      


Ed, anbei wie versprochen der Bericht über Ellen Kelly, also meine fachliche Einschätzung ihrer psychischen Verfassung.


                                    


Auf diesen Thriller war ich sehr gespannt, das Cover fiel mir sofort auf, es wirkt geheimnisvoll und mysteriös.
Gerade der Nebel und die doch karge Landschaft verliehen ihm das gewisse etwas.
Auch der Titel und der Klappentext sagten mir sofort zu.
Klar waren meine Erwartungen ziemlich hoch und leider wurden sie nicht erfüllt.


Ich Begann mit dem lesen und wurde gleich mitten ins Geschehen geworfen.
Mehr als einmal dachte ich mir ich hätte was "verpasst".
Irgendwie kam es mir immer so vor als würden Informationen fehlen, es wirkte auf mich mehr wie ein zweiter Teil.
Zu mindestens war es am Anfang so.

Den Schreibstil der Autorin würde ich als locker und flüssig beschrieben, daher konnte ich dieses Buch in einen Zug auslesen.
Was mir richtig gut gefallen hat waren die kurzen Abschnitte in denen das Opfer auch zu Wort kam.

Recht schnell verschwand dann ein kleines Mädchen spurlos, ich dachte nun ging es richtig los.
Doch leider habe ich mich getäuscht, als Leser wurde ich mit einen Haufen Informationen zu geworfen, die eigentliche Story, die Suche und Ermittlung rund um das vermisste Mädchen geriet mehr und mehr in den Hintergrund, dafür durfte ich miterleben wie auf diesen Polizeirevier eine Intrige nach der nächsten die Runde macht. Das hat mich ehrlich gesagt überhaupt nicht interessiert.

Die Charaktere sind authentisch beschrieben, Ellen war mir aber als Charakter ziemlich blass.
Dies war auch bei den anderen Charakteren der Fall, zu keinen Protagonisten konnte ich eine Bindung aufbauen.

Bei der Handlung baute sich die Spannung langsam auf.
Kurzzeitig war es dann mal richtig spannend, flachte dann aber wieder ab.

Falls ihr euch für diesen Thriller interessiert dann lest doch die Leseprobe und macht euch selbst ein Bild von dem Buch.
Denn jeder weiß Geschmäcker sind nun mal verschieden.


                            

Mit Nebelspiel ist der Autorin ein Thriller gelungen der mich leider nicht überzeugen konnte.
Ich habe mir lange Gedanken um meine  Bewertung gemacht.
Da aber nicht alles völlig negativ war und mir der Schreibstil gut gefallen hat, und es auch einige spannende Szenen gab bekommt dieses Buch von mir 3 Eulen für mehr reicht es leider nicht.


                                  

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