Freitag, 15. April 2016

[Rezension] Die Ungehörigkeit des Glücks von Jenny Downham


Autor: Jenny Downham
Verlag: C. Bertelsmann 
Seiten: 480
Preis: Gebundene Ausgabe: 19,99 / E-Book: 15,99 Euro
Erschienen: 22.02.2016
Wertung: 4 / 5
Bildquelle / Cover: © C. Bertelsmann








(Quelle: C. Bertelsmann)



Aktuell und zeitlos zugleich, zutiefst menschlich und authentisch – einfach große Frauenunterhaltung.


Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück …


                     


"Als ob ein Alien gelandet wäre."





                      



Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, es war mein erstes Buch der Autorin.
Das Cover und auch der Klappentext überzeugten mich auf Anhieb.

Ich begann mit dem lesen und lernte die 17 jährige Katie kennen.
Plötzlich verändert sich das Leben von Katie schlagartig, denn ihre Alzheimer kranke Großmutter soll bei ihr und ihrer Mutter einziehen. Katies Mutter ist alles andere als begeistert denn sie und ihre mutter hatten jahrelang keinen Kontakt.
Katie hingegen freut sich auf ihre Großmutter. Schon bald lauscht Katie den Geschichten ihrer Großmutter und kommt so Familiengeheimnissen auf der Spur von denen sie nie etwas ahnte.


Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig, dieses Buch liest sich dadurch natürlich sehr angenehm. Es dauerte nicht lange und war völlig gefangen in der Story.
Doch leider habe ich auch einen kleinen Kritikpunkt.
An sich liest sich dieses Buch echt toll, doch leider gab es auch einige Szenen die einfach unnötig in die Länge gezogen wurden. Das machte somit einige Abschnitte für mich etwas zäh und langatmig.
Das fand ich wirklich schade denn die Story hat wirklich Potenzial.
Aus diesem Grund musste ich in meiner Bewertung auch einen Punkt abziehen.

Die Charaktere sind authentisch und realistisch gezeichnet. Ich merkte deutlich wie viel Herzblut die Autorin in ihre Protagonisten steckte.
Katie war mich gleich zu beginn sympathisch, doch auch ihre Großmutter habe ich schnell in mein Herz geschlossen.
Ich fand es toll wie die beiden sich endlich kennen lernten und sich nähern kamen. Gerade auch weil Katies Großmutter unter Alzheimer leidet.

Die Handlung ist wenn ich über die langatmigen Abschnitte weg sehe, sehr fesselnd.
Gleichzeitig ist dieses Buch aber auch berührend, es regt zum nachdenken an.

Auch wenn ich einen Punkt abziehen musste so kann ich euch dieses Buch dennoch empfehlen.
Falls ich euch noch unsicher seid dann lest doch einfach die Leseprobe auf der Verlagshomepage.



                                      



Mit "Die Ungehörigkeit des Glücks" ist der Autorin ein emotionaler Roman gelungen der zum nach denken anregt.
Dieses Buch bekommt von mir 4 Eulen!




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