Mittwoch, 27. Juli 2016

[Rezension] Das Traumbuch von Nina George

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Autor: Nina George
Verlag: Knaur
Reihe: Einzelband
Seiten: 416
Preis: Gebundene Ausgabe: 16,99 / E-Book: 14,99 Euro
Erschienen: 17.03.2016
Wertung: 5 / 5
Bildquelle / Cover: © Knaur





(Quelle: Knaur)


Können uns falsche Entscheidungen glücklich machen?
Das Leben besteht aus der Summe stündlicher Entscheidungen. Doch welche sind richtig? Welche führen zu Glück, Liebe, Freundschaft – welche zu Verzweiflung und Einsamkeit? Mit dieser existenziellen Frage ringen die Verlegerin Eddie, der Kriegsreporter Henri und der hochsensible Teenager Sam, als Henri nach einem Unfall ins Koma fällt.




              


"Ich springe."





                                


Ich hatte schon so viel über dieses Buch gehört, die meisten Stimmen waren positiv. Umso gespannter war ich natürlich welche Story mich erwarten würde.
Es war mein erstes Buch der Autorin, das machte mich natürlich noch neugieriger.
Der Titel und auch der Klappentext überzeugten mich auf Anhieb, auch das Cover ist wunderschön gestaltet.

Ein Unfall kann alles verändern, nicht nur das eigene Leben sonder auch das aller anderen Beteiligten.
Henri ist nach einem schlimmen Unfall fast 8 Minuten lang tot, es gelingt aber ihn wiederzu beleben und dennoch liegt er nun im Koma. Gefangen in einer Welt zwischen Leben und Tot, zwischen Traum und Realität verändert sein Schicksal aus das Leben von Eddie und Sam.
Eddie ist Henris ehemalige Lebensgefährtin und Sam ist sein Sohn, doch damit nicht genug, plötzlich soll Eddie über Henris Leben entscheiden und Sam weiß nicht mit der Situation umzugehen, wo er doch seinen Vater noch nie gesehen hat, hinzu kommt das Sam Emotionen und Gefühle viel stärker wahrnimmt, als gut für ihn ist.

Der Schreibstil der Autorin liest sehr flüssig, er bildhaft, detailliert und unglaublich berührend. Die Autorin hat es geschafft mein Herz zu berühren denn diese Story ging mir wirklich unter die Haut.
Erzählt wird die Story aus drei verschiedenen Perspektiven, das verschaffte mir einen recht guten Überblick über die Gedanken und Gefühle des jeweiligen Charakters.

In diesem Buch steht klar im Vordergrund das "zwischen den Welten gefangen" sein.
Sie beschreibt die Reise von Henri gefühlvoll ohne jedoch zu kitschig zu werden. Das bleibt im ganzen Buch so. Sie berührt ohne viel Kitsch.

Ich will ehrlich sein, ich habe noch nie ein vergleichbares Buch gelesen, ich bin wirklich beidruckt was die Autorin hier geschaffen hat denn diese Story ist etwas ganz besonders, die ich so schnell nicht vergessen werde!

Sicherlich ist dieses Buch nicht jedermanns Geschmack, ich habe auch von einigen Leuten gehört das sie mit dem Buch nicht wirklich warm wurden, das kann ich verstehen. Denn eines ist klar, für dieses Buch muss man sich öffnen.

Ich bin völlig begeistert und werde mir nun auch die anderen Werke der Autorin mal genauer ansehen.
Klare und uneingeschränkte Empfehlung!!


                                    


Mit "Das Traumbuch" ist der Autorin ein wirklich beeindruckendes Buch gelungen welches mir die verschiedensten Emotionen bescherte, es berührte mich es ging mir unter die Haut, so sollte Literatur sein!
Dieses Buch bekommt natürlich die volle Punktzahl, 5 Eulen!

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