Freitag, 29. Juli 2016

[Rezension] Drei (fast) perfekte Wochen von Christina Erbertz


Autor: Christina Erbertz
Reihe: Einzelband
Seiten: 160
Preis: Gebundene Ausgabe: 12,95 / E-Book: 11,99 Euro
Erschienen: 11.07.2016
Wertung: 5 / 5
Bildquelle / Cover: © Beltz & Gelberg







(Quelle: Beltz Gelberg)


Drei Wochen Laufcamp! Darauf hat sich Nele schon lange gefreut. Alles scheint perfekt, bis es zu einem Zwischenfall im Wald kommt, der keinen kalt lässt ...

Nele findet im Laufcamp nicht nur eine neue Freundin, Rita, sondern auch ihre erste große Liebe. Während sie und Nico noch ausprobieren, wie weit sie gehen wollen, haben die anderen Jugendlichen der Gruppe eigene Pläne. Marlon spielt den großen Aufreißer und Rita versucht, Nico zu erobern. Das Spiel wird ernst als Rita im Wald von einem Unbekannten zu Boden geworfen und bedrängt wird. Wer war der Angreifer? Rita schweigt, während Nele und Nico versuchen, Klarheit in die Geschichte zu bringen.



           

"Eigentlich wollte ich die Sommerferien durchpennen, zumindest tagsüber, so von drei Uhr nachts bis vier Uhr nachmittags."




                     
Auf dieses Buch war ich unglaublich gespannt! Das Cover wirkt auf mich farbenfroh und auch fröhlich, der Klappentext hingegen ist eher spannend und ein wenig düster.

Es sollte so schön werden, ein Sommercamp in denen 13 Jugendliche ihre Zeit mit Laufen verbringen sollen. Man lernt die jugendlichen genauer kennen, ich erlebte wie sie sich anfreundeten und schon bald gab es das erste Liebespaar.
Doch schon bald ereignet sich ein schlimmer Vorfall der alles in Frage stellt...

Der Schreibstil der Autorin ist locker und liest sich sehr flüssig. Sie schreibt sehr angenehm und detailliert. Erzählt wird die Story abwechselnd aus der Sicht von Nele und Nico, das verschaffte mir natürlich einen noch besseren Überblick über die Gedanken des jeweiligen Protagonisten.

Die Charaktere sind authentisch gezeichnet. Sie wirken wie aus dem echten Leben. Das machte sie für mich so sympathisch.
Nele habe ich schnell in mein Herz geschlossen doch auch Nico war mir unglaublich sympatisch.
Doch auch alle Nebencharaktere spielen hier eine große Rolle und sind einfach wunderbar gezeichnet.

Die Handlung ist von der ersten Seite an sehr fesselnd. Die Spannung baut sich langsam auf und steigert sich dann in ein tragisches und erschreckendes Ereignis welches mich sprachlos und fassungslos machte.

Ich will nicht zu viel verraten aber ich war wirklich schockiert, auch wie nach dem Vorfall mit den erlebten umgegangen wurde hat mich fassungslos gemacht.
Was hier in diesem Buch besonders ist, ist das man jeden Charakter genau kennen lernt auch die ganz eigene und persönliche Geschichte hinter jedem einzelnen Jugendlichen.
Das gefiel mir unglaublich gut und brachte mir so die Charaktere noch näher.

Dieses Jugendbuch ist etwas ganz besonders, ich denke ihr seht ja selbst wie begeistert ich bin.
Ich kann euch dieses nur ans Herz legen und empfehlen.

                           


Mit "Drei (fast) perfekte Wochen" ist der Autorin ein spannender und unglaublich authentischer Jugendroman gelungen der mich bestens unterhalten hat.
Dieses Buch bekommt von mir 5 Eulen.




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