Sonntag, 31. Juli 2016

[Rezension] Jackaby von William Ritter


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Titel: Jackaby
Autor: William Ritter
Verlag: cbt
Reihe: Band 1
Seiten: 320
Preis: Taschenbuch: 9,99 / E-Book: 8,99 Euro
Erschienen: 11.07.2016
Wertung: 5 / 5
Bildquelle / Cover: © cbt





(Quelle: cbt)


New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt ...




         

"Es war Januar und New England trug einen Mantel aus frisch gefallenen Schnee, als ich über die Landungsbrücke von Bord ging."



               

Auf dieses Buch bin ich nur durch Zufall aufmerksam geworden. Was mir sofort aufgefallen ist war natürlich das Cover, der Titel machte mich neugierig und der Klappentext überzeugte mich sofort.

Ich begann mit dem lesen und kam ziemlich schnell in die Story rein. Das Buch erinnerte mich teilweise ein wenig an "Sherlock Holmes", dennoch ist es aber völlig anders.
Und eins sage ich euch was habe ich gelacht, der Humor von Jackaby ist der Hammer, er trieft nur so vor Sarkasmus und das liebe ich ja. Ich saß als mit dem Buch in der Hand da und war erst schockiert und gleich drauf musste ich herzhaft lachen, eine wie ich finde echt gelungene Mischung.

Stellenweise ist dieses Buch doch recht düster und auch unheimlich. Dann aber wieder haut Jackaby einen Spruch nach dem nächsten raus und konnte mich kaum nicht halten vor lachen, ich muss gestehen das mir Abigail schon ein wenig leid tat, schließlich musste sie Jackabys Humor ertragen.
Ich für meinen Teil habe mich köstlich amüsiert.

Der Schreibstil des Autoren war sehr leicht und flüssig zu lesen.
Dadurch liest sich dieses Buch sehr angenehm, ich habe es in einem Zug ausgelesen denn es entwickelte eine ganz eigene Sogwirkung der ich mich nicht entziehen konnte.
Schon nach den ersten Seiten entwickelte sich eine Spannung die mich völlig gepackt hat.
Das kann der Autor sogar immer wieder noch toppen, so das ich teilweise atemlos und schockiert vor dem Buch saß.

Die Atmosphäre in diesem Buch ist düster und teilweise auch ein wenig bedrohlich, aber das passte einfach.

Jackaby ist ein einzigartiger Charakter den man einfach in sein Herz schließen muss, er ist völlig anders und steht dazu. Ihm juckt es nicht was andere Leute von ihm denken, er zieht sein Ding durch auch wenn das die meisten nicht verstehen und sein Verhalten oft falsch interpretieren.

Zusammenfassend gesagt hat mir dieser erste Band richtig gut gefallen, in sich ist er abgeschlossen, doch ich hoffe stark auf weitere Abenteuer rund um Jackaby.
Ich kann euch dieses Buch guten Gewissens nur ans Herz legen.
Klare und uneingeschränkte Empfehlung.


                           



Mit "Jackaby" ist dem Autoren ein einzigartiger Reihenauftakt gelungen der ganz klar Lust auf mehr macht. Ein durchaus außergewöhnlicher Protagonist überzeugte mich völlig.
Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl!



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