Montag, 8. August 2016

[Rezension] Hippiesommer von Inge Kutter


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Titel: Hippiesommer
Autor: Inge Kutter
Verlag: Arche Verlag
Reihe: Einzelband
Seiten: 208
Preis: Gebundene Ausgabe: 18,99 / E-Book: 14,99 Euro
Erschienen: 18.03.2016
Wertung: 4 / 5
Bildquelle / Cover: © Arche Verlag





(Quelle: Arche Verlag)



Elena ist Ende zwanzig und arbeitet als Unternehmensberaterin rund um die Uhr. Schlaflose Dauerpower. Bis sie an Weihnachten bei ihren Eltern zusammenbricht. Burnout.
Jetzt sitzt Elena in einem Klinikzimmer. Und hat auf einmal Zeit: keine E-Mails mehr, keine Powerpoint-Präsentationen, das Handy hat man ihr abgenommen. Zeit, sich zu erinnern.
An einen lange verdrängten Sommer, den sie ?Hippiesommer? nennt, obwohl sie in den 1990ern aufwuchs. Sie hat die Musik ihrer Eltern gehört und ein lilafarbenes Kleid ihrer Mutter getragen, für eine Schulaufführung des Musicals Hair. Die Zukunft lag vor ihr,
alles schien möglich. Doch dann verflog diese Leichtigkeit plötzlich, und für Elena gab es nur noch eines: ihre Karriere. Den Grund dafür glaubt Elena in den Ereignissen jenes Sommers zu finden, dem letzten ihrer Jugend.



              



"Das ist die Geschichte von Elena."




                       


Auf dieses Buch war ich wirklich gespannt, allein schon die Thematik machte mich unglaublich neugierig. Auch der Klappentext und das Cover überzeugte mich auf Anhieb.

Elena arbeitet rund um die Uhr, selbst nach Feierabend werden noch schnell Mail gecheckt und beantwortet, neue Termine geplant und Telefonate geführt. Als Unternehmensberaterin hat sie unglaublich viel zu tun und gönnt sich kaum eine Pause. Das dies auf Dauer nicht gut gehen kann ist klar.
Als sie Weihnachten bei ihrer Familie verbringt geschieht es schließlich, Elena bricht zusammen und findet sich in einem Klinikzimmer wieder, ohne Smartphone und Laptop setzt sich Elena endlich mit ihren Leben auseinander....

Der Schreibstil der Autorin ist wundervoll, beinahe poetisch beschreibt die Autorin Elenas Geschichte. Und dennoch ist der Schreibstil unglaublich flüssig und sehr angenehm zu lesen, beinahe unbeschwert und amüsant legt die Autorin Schicht um Schicht das Leben von Elena und ihren Eltern

Schnell wurde mir klar das es im eigentlichen Sinn nicht um die Leistung geht es geht Elena viel mehr um Anerkennung. Um diese Anerkennung zu bekommen gibt sie ihr privat Leben völlig auf. Aus der unbeschwerten und fröhlichen jungen Frau wird eine gestresste Frau die den Sinn des Lebens vergessen hat.

Die Handlung ist emotional und auch berührend.
Dieses Buch überraschte mich und konnte mich gut unterhalten. Trotz der doch ernsten Thematik gelingt es der Autorin diese aufzulockern und so einen tollen Roman zu schaffen.

Wer sich für dieses Thema interessiert der wird mit diesem Buch gut bedient.


                              


Mit "Hippie Sommer" ist der Autorin ein tolles Debüt gelungen welches mich gut unterhalten konnte.
Von mir bekommt dieses Buch 4 Eulen.



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