Samstag, 22. Oktober 2016

[Rezension] Darwin City - Die Letzten der Erde von Jason M. Hough


Amazon

Autor: Jason M. Hough
Verlag: Knaur
Reihe: Band 1
Seiten: 608
Preis: Taschenbuch / E-Book: 9,99 Euro
Erschienen: 01.09.2016
Wertung: 4 / 5
Bildquelle / Cover: © Knaur





(Quelle: Knaur Verlag)


Der Science Fiction-Roman „Darwin City" spielt in der Mitte des 23. Jahrhunderts, nachdem eine Seuche den größten Teil der Welt entvölkert hat. Ein letzter sicherer Hafen ist die australische Stadt Darwin, in der mysteriöse außerirdische Architekten einen Weltraumaufzug errichtet haben, der in einem gewissen Radius Schutz vor der tödlichen Krankheit bietet. 
In dieser zerstörten Welt gerät ein Mann, der eigentlich nichts weiter will als überleben, zwischen die Fronten eines gnadenlosen Machtkampfs: Jason M. Houghs New York Times- Bestseller begeistert mit harter Action, unvergesslichen Charakteren und einer faszinierenden Welt aus zerstörten, halb verfallenen Städten und futuristischen Habitaten im Orbit. 







"Blut rann an der Innenseite der winzigen Phiole hinab und sammelte sich am Boden. Mit einem dumpfen Geräusch pochte ein Finger, die Quelle der Flüssigkeit, gegen das Glas."







Allein schon das Cover des Buches ist einfach klasse, auch der Klappentext klang richtig gut und ich war gespannt was mich hier wohl erwarten würde.

Ich begann mit dem lesen und hatte ehrlich gesagt Probleme in die Story rein zu kommen.
Ich kam mit den Protagonisten nicht klar und wusste nicht recht was mich wohl erwarten würde.
Nach ein paar Seiten allerdings wurde es besser und ich habe mit Spannung weiter gelesen, nach der hälfte des Buches war ich derart gefesselt das ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Die Mischung aus Dystopie und Si - Fi gefiel mir richtig gut. Es war mal was neues was ich so noch nicht kannte.
Trotz der recht hohen Seitenzahl habe ich dieses Buch zügig auslesen können.
Ich möchte aber anmerken das dieses Buch ganz klar nur für Erwachsene ist.
Selbst die Charaktere sind schon mittleren Alters.

Der Schreibstil ist klasse, der Autor weiß seinen Leser an die Seiten zu fesseln.
Er schreibt bildgewaltig und detailliert.
Das ganze Seeting im Buch und auch die Atmosphäre im Buch ist düster und auch ein wenig bedrückend, aber genau das passte. Er schildert einmalig und beeindruckend den Verfall der Welt.

Die Charaktere sind wie ich schon erwähnte alles etwas älter, das war für mich mal was neues und ich war angenehm überrascht.
Es passte einfach alles, außerdem sind die Charaktere authentisch und realistisch gezeichnet.

Die Handlung an sich ist voller Action, sie ist nervenaufreibenden und unglaublich spannend.
Mir war ja von vornherein klar das es sich hier um den ersten Band einer Reihe handelte, was mich aber störte war das Ende.
Es gab keinen Cliffhanger und alle Fragen die sich während des lesen stellten wurde beantwortet.
Das fand ich doch ein wenig schade.
Aber ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Band und bin gespannt was mich dort erwarten wird.

Klare Empfehlung!





Mit "Darwin City - Die Letzten der Erde" ist dem Autoren eine beeindruckende und fesselnde Dystopie gelungen die voller Action und Nervenkitzel ist.
Dieses Buch bekommt von mir 4 von 5 Punkten.





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen


Die aufgeführten Cover und Buchabbildungen sind das Eigentum des jeweiligen Verlages bzw. Schriftstellers und dienen nur zur Veranschaulichung.