Sonntag, 23. Oktober 2016

[Rezension] Jenseits des Weges von Sonja Yoerg


Autor: Sonja Yoerg
Reihe: Einzelband
Seiten: 384
Preis: Taschenbuch: 15,00 / E-Book: 12,99 Euro
Erschienen: 12.09.2016
Wertung: 5 / 5
Bildquelle / Cover: © Harper Collins






(Quelle: Harper Collins)




Wieder zu sich selbst finden, alte Wunden verheilen lassen und neue Kräfte sammeln. Das erhofft sich Liz von ihrer Wanderung auf dem rauen John Muir Trail in Kalifornien. Als ihr Freund darauf besteht, sie zu begleiten, ahnt sie bereits, dass dies keine gute Idee ist. Diesen Pfad will sie allein beschreiten. Aber um Erlösung zu erlangen, muss Liz ihren Blick auch jenseits des Weges schweifen lassen.







"Liz hüpfte von einem Fuß auf den anderen und schlang die Arme um den Körper, weil es so kalt war. Auf der Veranda der Parkverwaltung, die für den wilden, streng geschützten Teil des Yosemite Valleys zuständig war, unterhielt Dante sich lebhaft gestikulierend mit anderen Wanderern."







Auf dieses Buch war ich unglaublich gespannt!
Allein schon das Cover ist einfach traumhaft schön, es ist ein toller Hingucker.
Doch auch der Klappentext überzeugte mich sofort!

Ich begann mit dem lesen und lernte Liz kennen.
Liz hat es nicht leicht, sie musste einige Schicksalsschläge einstecken, zu dem gibt sie sich die Schuld an dem Unfalltod ihres Mannes.
Auch ihre Beziehung zu Dante läuft mehr als schlecht, denn es fehlt den beiden ganz klar an Vertrauen und Offenheit.
Liz entschließt sich einen Selbstfindungstripp zu machen.
Sie erhofft sich auf dieser Wanderung ihr Leben wieder klarer sehen zu können und somit auch die richtigen Entscheidungen treffen zu können.
Zu diesem Zeitpunkt ahnt sie noch nicht welchen Verlauf diese Wanderung noch nehmen wird.

Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich angenehm zu lesen. 
Sie schreibt sehr flüssig und locker und zog mich so immer weiter in den Bann der Story.
Hinzu kommt das sie diese wunderschöne Kulisse unglaublich detailliert und bildgewaltig beschreibt, es kam mir so vor als wäre ich selbst dort.

Eigentlich könnte man meinen das es in diesem Buch nur um die Selbstfindung gehen würde, doch nein, durch einige geschickte Wendungen ändert sich alles, und dieses Buch entpuppt sich als Spannungsroman der Extraklasse.
Das gefiel mir unglaublich gut.

Die Charaktere wirkten auf mich authentisch.
Ich konnte mich gut in sie hineinversetzten.

Die Handlung ist gleich zu beginn sehr fesselnd und mitreißend.
Ich war unglaublich gespannt was Liz auf ihrer Wanderung erlebt, das dieses Buch dann eine solche Wendung nimmt hätte ich nicht gedacht. Aber ich muss gestehen genau das hat mir unglaublich gut gefallen. Der Spannungsbogen war bis zum zerreisen gespannt, es war nervenaufreibend und unglaublich fesselnd.

Ich für meinen Teil bin begeistert und kann euch dieses Buch nur ans Herz legen.
Klare Empfehlung!








Mit "Jenseits des Weges" ist der Autorin ein überraschend spannender und fesselnder Roman gelungen der durch geschickte Wendungen sehr nervenaufreibend ist.
Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.






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