Montag, 19. Dezember 2016

[Rezension] Es beginnt am siebten Tag von Alex Lake

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Autor: Alex Lake
Reihe: Einzelband
Seiten: 397
Preis: E-Book: 12,99 / Broschiert: 15,00 Euro
Erschienen: 05.12.2016
Wertung: 4 / 5
Bildquelle / Cover: © Harper Collins




(Quelle: Harper Collins)


Erst deine Tochter und dann du…

Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten … 







"Es ging leichter als gedacht. Das Mädchen ist mitgekommen, ohne dir Probleme zu machen. Du hast sie entdeckt, als sie gerade aus der Schule kam, ganz allein."






Auf dieses Buch bin ich durch Zufall auf der Verlagshomepage aufmerksam geworden.
Was mir als erste auffiel war das Cover, auch der Klappentext überzeugte mich ziemlich schnell und so habe ich voller Vorfreude mit dem lesen begonnen.

Das Buch beginnt mit einem Prolog der durchaus spannend ist.
Er schaffte es mich zu fesseln und machte mich neugierig.

Zum Inhalt nur so viel:
Für Julia wird der Albtraum jeder Mutter wahr. Ihre fünfjährige Tochter verschwindet spurlos.
Trotz der Bemühungen der Polizei und groß angelegte Suchaktionen bleibt die kleine Anna verschwunden. Julia und auch ihr Mann gehen vom schlimmsten aus.

Doch sieben Tage nach Annas Verschwinden taucht diese wieder völlig unversehrt wieder auf.
Julia ahnt nicht das damit ihr Albtraum noch lange nicht vorüber ist...

Auf die ersten Kapitel habe ich noch voller Spannung verschlungen.
Doch schon bald wurde mir klar das hier die Eheprobleme von Julia und ihren Mann klar im Vordergrund stehen.
Denn die Ehe der beiden steht vor dem aus, doch anstatt an einen Strang zu ziehen, streiten die beiden sich nur und machen die ganze Situation noch schlimmer.

Ich weiß nicht was die Autorin sich dabei gedacht hat denn eigentlich dachte ich das hier der Fokus mehr auf der kleinen Anna liegen sollte.
Ich muss gestehen die erste hälfte des Buches zog sich wirklich und ich habe ständig gehofft das irgendetwas mal geschieht.

Ab der zweiten Hälfte des Buches wurde es dann endlich richtig spannend.
So langsam wurde klar wer der wahre Täter ist und das ganze ist wirklich ziemlich erschreckend. Im Gegensatz zu einigen anderen ahnte ich nicht wer wohl der Täter ist.

Der Schreibstil gefiel mir hier richtig gut. Er liest sich locker und sehr flüssig.

Auch die Charaktere fand ich authentisch und realistisch gezeichnet.
Ihr Verhalten allerdings fand ich teilweise ziemlich übertrieben, diese ständigen Streitereien nervten mich auf Dauer ziemlich.

Zusammenfassend kann ich sagen das die erste Hälfte des Buches ziemlich langatmig war, was vor allen an den Eheproblemen von Julia und ihren Mann lag. Die zweite Hälfte allerdings konnte mich völlig überzeugten. Sie war spannend und fesselnd und voller Nervenkitzel.




Mit "Es beginnt am siebten Tag" ist dem Autoren ein Thriller gelungen der erst in der zweiten Hälfte richtig an Fahrt aufnimmt. Dennoch konnte mich dieser Thriller gut unterhalten, durch einige Längen am Anfang muss ich einen Punkt abziehen aber ansonsten ist dieser Thriller durchaus lesenswert.
Dieses Buch bekommt von mir 4 Punkte 





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