Montag, 9. Januar 2017

[Rezension] Muttertag von Andrè Mumot


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Titel: Muttertag
Autor: Andrè Mumot
Verlag: Eichborn
Reihe: Einzelband 
Seiten: 496
Preis: Gebundene Ausgabe: 22,00 / E-Book: 16,99 Euro
Erschienen: 14.10.2016
Wertung: 4 / 5
Bildquelle / Cover: © Eichborn





(Quelle: Eichborn)



Eine verfallene Villa, ein traumatisiertes Dorf und vertuschte Experimente. Menschen, die sich vor dem Tag verstecken, und eine einsame Kapelle, in der Gläubige ein Mädchen ohne Gedächtnis anbeten. Lange hat sie sich verborgen, doch nun kehrt eine skrupellose Sekte zurück, um ihre blutigen Pläne in die Tat umzusetzen. Ausgerechnet der vermeintlich harmlose Pensionär Richard Korff gerät dabei ins Fadenkreuz, und bald verfängt sich auch der Rest seiner Familie im tödlichen Spiel einer Mutter, die keine Gnade kennt.

André Mumots raffiniertes Romandebüt über Abgründe in der deutschen Provinz. Ein so unerschrockenes wie elegantes Spiel mit den Genres.





Und wenn sie sich wehrt? Sie bleiben stehen, werfen einander unschlüssige Blicke zu, flüstern kurz miteinander.






Dieses Buch hat es mir wahrlich nicht einfach gemacht.
Das Cover fiel mir natürlich gleich auf, es sticht förmlich ins Auge und weckte meine Neugierde.
Doch auch der Klappentext überzeugte mich.

Ich begann mit dem lesen und wurde zugleich von einer Vielzahl an Handlungssträngen und unglaublich vielen Namen überflutet.
Dennoch habe ich weiter gelesen, doch es brachte nichts, ich kam in die Story einfach nicht rein.
Also habe ich dieses Buch wieder auf die Seite gelegt.

Vor kurzem ist mir eine begeisternde Rezension aufgefallen, diese weckte in mir den Wunsch das Buch endlich zu lesen.
Also habe ich mich wieder dran gewagt.
Eins wurde mir ziemlich schnell klar, man muss sich während des lesen unglaublich konzentrieren, denn nur so kann man den verschiedenen Handlungssträngen, den Namen und auch den verschiedenen Zeit ebenen folgen.
Denn eines ist klar der Schreibstil an sich ist locker und auch flüssig zu lesen.

Das ganze ist aber auch positiv denn durch die verschiedenen Handlungsstränge schaffte es der Autor die Spannung vom Anfang bis zum Ende aufrecht zu erhalten.
Was ich auch besonders finde ist, das es der Autor geschafft hat hier verschiedene Genres miteinander zu verknüpfen. So findet man zum einen Thriller und Krimi Elemente aber auch Mystery und Horror ist in diesem Buch zu finden.
Ich muss sagen das ganze ist außergewöhnlich und auch lesenswert.
Man muss nur Geduld haben und dran bleiben.

Durch geschickte Wendungen blieb das Buch bis zum Schluss unvorhersehbar.
Ich hatte absolut keine Ahnung welchen Verlauf das Buch nehmen würde.

Die Handlung ist fesselnd und packend, teilweise ist sie schockierend und machte mich sprachlos.
Zum Ende hin werden viele Fragen beantwortet aber einige bleiben auch offen, das lässt mich natürlich auf eine Fortsetzung hoffen.

Zusammenfassend gesagt ist dieses Buch alles andere als leichte Kost für zwischendurch, doch wer dran bleibt und dieses Buch liest der wird mit einem außergewöhnlichen Roman belohnt den man so leicht nicht vergisst.



Mit "Muttertag" ist dem Autoren ein spannungsgeladener und rasanter Roman gelungen der mich bestens unterhalten konnte.
Von mir bekommt dieses Buch 4 Punkte.


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