Dienstag, 14. März 2017

[Rezension] Good as Gone von Amy Gentry




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Autor: Amy Gentry
Reihe: Einzelband
Seiten: 320
Preis: Broschiert: 12,99 / eBook: 9,99 Euro
Erschienen: 27.02.2017
Wertung: 3 / 5
Bildquelle / Cover: © C. Bertelsmann






(Quelle: C. Bertelsmann)



Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt …






Jane wachte auf und flüsterte: "Julie?"
Ringsum gähnende Leere.



Auf dieses Buch bin ich durch Zufall aufmerksam geworden.
Das Cover fiel mir sofort auch und der Klappentext überzeugte mich auf Anhieb.
Die Thematik des Buches machte mich sehr neugierig und meine Erwartungen waren sehr hoch.
Ich habe einen spannenden und nervenaufreibenden Thriller erwartet.
Allerdings ist dieses Buch kein Thriller, ich würde es eher als Roman bezeichnen.

Dieses Buch lässt mich ein wenig ratlos zurück.
Ich hatte so große Erwartungen und habe mich unglaublich auf die Story gefreut doch ehrlich gesagt wurde ich enttäuscht.
Nicht nur das dieses Buch mit einem Thriller kaum etwas gemeinsam hat, auch das die Story an sich sehr viel Potenzial bietet, dieses aber nicht völlig ausgeschöpft wurde.

Der Schreibstil der Autorin an sich ist sehr locker und flüssig zu lesen.
Allerdings hatte ich Probleme mit dem Erzählstil. Nicht nur der ständige wechsel störte mich nein auch waren die einzelnen Abschnitte alles andere als spannend.
Ich fand es teilweise einfach nur verwirrend, klar ergibt das ganze zum Ende hin Sinn aber es war für mich ein wenig anstrengend.

Der Anfang des Buches war durch aus sehr spannend und auch packend.
Die vermisste Julie taucht wie aus dem Nichts wieder auf.
Dann flaut das ganze etwas ab, es gab teilweise Längen und von Spannung war nichts zu spüren.
Zum Ende hin wurde es dann wieder sehr spannend und ich war gefesselt.

An sich ist dieses Buch durchaus lesenswert allerdings konnte mich die Umsetzung nicht ganz überzeugen, da war noch deutlich Luft nach oben.
Mich persönlich konnte dieses Buch leider nicht ganz überzeugen.
Solltet ihr es auch lesen wollen, so schaut euch doch erst einmal die Leseprobe auf der Verlagshomepage an.





Mit "Good as Gone" ist der Autorin ein Roman gelungen der sicherlich auch spannende Momente hat aber dessen Potenzial nicht völlig ausgeschöpft wurde.
Dieses Buch bekommt von mir 3 Sterne.



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