Montag, 5. Juni 2017

[Rezension] Sakura - Die Vollkommenen von Kim Kestner

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Autor: Kim Kestner
Verlag: Arena
Reihe: Einzelband
Seiten: 387
Preis: eBook: 3,99 / Gebundene Ausgabe: 16,99 Euro
Erschienen: 23.03.2017
Wertung: 5 / 5
Bildquelle / Cover: © Arena Verlag





(Quelle: Arena Verlag)





Es ist die einzige Chance, die sie je haben wird: Als der Kaiser zur "Blüte" aufruft, weiß Juri, was sie zu tun hat. Aber das Auswahlverfahren, bei dem am Ende nur die Vollkommenen einen Platz an der Oberfläche erhalten, ist hart und unbarmherzig ‒ und Juri nicht makellos genug, um daran teilzunehmen. Trotzdem kann sie nichts davon abhalten. Die dunkle Höhle, in der sie ihr ganzes Leben verbringen musste, will sie um jeden Preis verlassen. Verkleidet als Junge, schmuggelt sie sich unter die Probanden. Doch ausgerechnet der Sohn des Kaisers wird auf sie aufmerksam. Hat er Juris Tarnung durchschaut? Oder spielt auch der Prinz ein doppeltes Spiel?






Heilige Amaterasu! Ich werde zu spät kommen!
Und meine Toten warten nicht. Sie fallen einfach durch die Schleuse.






Auf dieses Buch habe ich mich riesig gefreut.
Der Klappentext überzeugte mich schnell und das Cover zog mich magisch in den Bann.
Voller Vorfreude begann ich mit dem lesen, doch ich muss sagen ich hatte zu Beginn Probleme in die Geschichte rein zu kommen. Ich wollte es wirklich aber ich schaffte es einfach nicht.
Ich legte das Buch kurzerhand zur Seite und machte eine Pause.
Ein paar Tage später versuchte ich es wieder, und siehe da es klappte.

Die Welt die die Autorin hier geschaffen hat ist einmalig, sie faszinierte mich und zog mich immer mehr in den Bann, denn sie ist düster und grauenvoll. Krankheit, Tod und Armut lauern an jeder Straßenecke.
Die Protagonistin des Buches Juri hatte es in ihren Leben alles andere als leicht. Ihr Hintergrund schockierte mich. Nicht nur das sie ihren Vater schon sehr früh verloren hat, nein, ihre eigene Mutter verkaufte sie für Drogen.
Sie musste in den Abwasserrohren als sogenanntes Rohrkind arbeiten, doch dafür war sie bald schon zu groß. Sie landete auf der Straße ohne Nahrung, ohne Dach über den Kopf ohne Familie.

Sie lebt auf der untersten Ebene und hat noch nie das Sonnenlicht gesehen.
Sie kennt nichts anderes als Dreck, Tod, Krankheit und Armut.
Was ich aber am schlimmsten fand, war ihr aktueller Job. In ihren jungen alter arbeitete sie in der Leichenverbrennungsanlage.

Das ganze ging mir ziemlich nah, dennoch war ich beeindruckt von Juris Mut und Stärke, denn sie lässt sich nicht unterkriegen. In einer solchen Lage ist das mehr als beeindruckend denn die meisten wären an ihren Schicksal schon längst zerbrochen.
Juri war mir schnell sympathisch und wuchs mir schnell ans Herz. Doch auch die anderen Charaktere im Buch sind einfach toll gezeichnet

Der Schreibstil der Autorin ist locker und sehr flüssig. Dadurch liest sich das Buch recht angenehm, ich habe es innerhalb kurzer Zeit verschlungen.

Die Handlung ist unglaublich spannend, fesselnd und packend. 
Der Autorin ist hier eine außergewöhnliche Dystopie gelungen der mich geflasht hat.
Nun nach dem lesen bin ich heilfroh das ich dem Buch noch eine Chance gegeben habe. 
Wenn ihr gerne außergewöhnliche Dystopien lest dann müsst ihr dieses Buch lesen.
Klare und uneingeschränkte Empfehlung.





Mit "Sakura - Die Vollkommenen" ist der Autorin eine besondere Dystopie gelungen die mich begeistert hat.
Eine unglaublich starke Protagonistin, eine faszinierende und grausame neue Welt und ein toller Schreibstil überzeugten mich auf ganzer Linie.
Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.






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