Samstag, 3. Februar 2018

[Rezension] Beneath the Scars von Melanie Moreland

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Autor: Melanie Moreland 
Verlag: LYX.digital
Reihe: Einzelband
Seiten: 311
Preis: eBook: 6,99 Euro
Erschienen: 01.02.2018
Wertung: 2 / 5
Bildquelle / Cover: © LYX.digital





(Quelle: LYX.digital)



Berührend, herzzerreißend, einfach magisch!

Alles, was Zachary Adams will, ist allein gelassen zu werden. Menschen meidet er, da sie sich von seinen Narben abgestoßen fühlen. Seine Bilder, der Ozean und die Einsamkeit - das ist seine Welt. Doch dann lässt er Megan Greene in sein Leben. Auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit, hat die junge Schriftstellerin nur ein Ziel: zur Ruhe kommen. Das Sommerhaus in Maine, das ihr eine Freundin zur Verfügung stellt, ist perfekt. Das Meer, der Strand und das kleine Städtchen sind alles, was sie braucht. Bis sie über ein Gemälde stolpert, das sie auf den ersten Blick fasziniert. Bis sie auf den verschlossenen Künstler trifft, der ihr mit diesem Bild aus der Seele spricht. Bis sie Zachs Geheimnisse aufdeckt und damit zerstört, was sie sich aufgebaut haben ...







Je weiter ich mich entfernte, desto entspannter wurde ich; meine Schultern lockerten sich, als die Stadt zurückblieb und sich freier Raum vor mir erstreckte.







Auf dieses Buch hatte ich mich unglaublich gefreut, das Cover ist ein toller Hingucker und gefällt mir gut, doch was mich auf Anhieb überzeugte war der Klappentext.
Er machte mich neugierig und es klang ganz nach einer berührenden und emotionalen Story.
Voller Vorfreude begann ich mit dem lesen.
Ich muss sagen der Schreibstil der Autorin liest sich sehr angenehm, ich kam ohne Probleme in die Story rein. Die hier beschriebene Kulisse hat sie bildhaft und detailliert beschrieben, es war fast als wäre ich selbst ein Teil der Story.

Tja was toll begonnen hat wurde schnell zu etwas ganz anderen.
Am Anfang fand ich Megan ziemlich sympathisch doch im Verlauf der Story nervte sie mich immer mehr. Anfangs hatte ich ihre Naivität und ihre Tollpatschigkeit noch belächelt. Doch mit jeder Seite die ich gelesen hatte konnte ich nur noch den Kopf schütteln. Es kam mir fast so vor als könne sie keinen Meter weit laufen ohne über ihre Füße zu stolpern und das ist in meinen Augen nicht wirklich glaubhaft.

Bei Zachary hatte ich mir einen ausdrucksstarken Charakter erhofft der genau weiß was er will.
Das ist er auch teilweise. Doch seine Launen waren mir ein Rätsel, auf der einen Seite konnte ich sie schon nachvollziehen. Das was ihm widerfahren ist war einfach schrecklich, das sich ein Mensch dann derart zurück zieht ist verständlich. Doch wie kann sich ein solcher Mann innerhalb von wenigen Tagen ändern?
Innerhalb weniger Tage zog Megan schon bei ihm ein, Liebesschwüre inklusive.
Das lies mich ehrlich gesagt wieder den Kopf schütteln.

Mit jeder Seite die gelesen habe wurde ich genervter. Ich bin eigentlich kein Mensch der Bücher abbrechen tut aber hier habe ich mit dem Gedanken gespielt. Da ich aber wissen wollte ob die ganze Story vielleicht noch eine Wendung nimmt und noch besser wird habe ich mich durch gebissen.
Leider wurde ich enttäuscht. Es wurde nicht besser sonder es plätscherte nur so vor sich hin.

Ich hatte so große Erwartungen, ich hatte auf eine tolle Story gehofft und bekam nichts.
Ich denke ihr merkt selbst das ich dem Buch nicht viel positives abgewinnen kann. Das tut mir leid, aber Geschmäcker sind eben verschieden.
Ich denke zudem das dieses Buch wieder in die Kategorie fällt entweder man liebt es oder eben nicht.
Mir gefiel es nicht.






Mit "Beneath the Scars - Nie wieder ohne dich" ist der Autorin ein Buch gelungen welches mich leider nicht begeistern konnte.
Aus diesem Grund bekommt es von mir nur 2 Sterne.






1 Kommentar:

  1. Huhu,
    war Megan wirklich so tollpatschig? Zach merkt das an einer Stelle auch an, mir war das gar nicht so aufgefallen. Ich habe mich dafür an anderen Sachen festgebissen. Warum trägt der Hund zum Schlafen im Haus eine Leine? Die ganze Geschichte hätte nach 50 Seiten vorbei sein können, weil ohne diese Leine nie etwas passiert wäre... Über sowas könnte ich mich stundenlang aufregen. ;)
    Zach empfand ich wirklich auch sehr anstrengend. Obwohl ich seine Gefühlsschwankungen nachvollziehen konnte, war mir dieses weinerliche viel zu extrem. Dann doch lieber der fiese Zach.
    Lieben Gruß
    Anja

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